#FrenchGP: Mit vierter Startreihe gute Ausgangsposition geschaffen

Ein früher Sturz im Qualifying raubte Marcel Schrötter alle Hoffnungen auf einen besseren Startplatz beim Grand Prix de France.

Im Gegensatz zu gestern war das Wetter heute sehr typisch für diese Jahreszeit in der Region um Le Mans. Seit dem frühen Morgen begann es immer wieder zu nieseln. Das eine Mal leichter und dann wieder stärker. Die Streckenverhältnisse waren daher am Nachmittag nur schwer einzuschätzen. Nach einem guten FP3 bei ähnlich Bedingungen wendete sich für Marcel Schrötter allerdings das Blatt zu seinen Ungunsten. Auf der rutschigen Piste fand er im Qualifying kein Vertrauen. Ein harmloser Ausrutscher in der ersten Schikane war die Folge. Nach einer schnellen Reparatur seiner Rennmaschine konnte sich Schrötter im allerletzten Augenblick noch den zehnten Startplatz sichern.

Das fünfte Saisonrennen beginnt am Sonntag um 12:20 Uhr MESZ.

#23 Marcel SCHRÖTTER (Dynavolt Intact GP, KALEX), Startplatz 10 - 1´51.074 (6/6):

"Angesichts der Umstände hatten wir soweit ein ganz gutes Wochenende. Auch heute Vormittag waren wir in schwierigen Bedingungen gut dabei. Am Ende war es Platz zehn, doch die ersten Vier oder Fünf waren zum Schluss mit Slicks draussen. In Q2 ist es leider nicht so gelaufen, wie erhofft. In den ersten Runden konnte ich absolut kein Vertrauen aufbauen, sowie ich auch überhaupt keinen Grip hatte. Es hat sich angefühlt, als wäre ich auf einer eisglatten Fahrbahn unterwegs gewesen. Trotzdem wollte ich allmählich pushen. Doch plötzlich bin ich in der ersten Schikane da gelegen. Es ging alles so schnell, komplett ohne Vorwarnung. Schade, weil man in der kurzen Trainingszeit mit nur 15 Minuten nachher kaum noch eine Chance hat, um sich deutlich zu steigern. Zum Glück konnte ich das Motorrad gleich wieder starten und in die Box zurückbringen, sodass wir zum Schluss nochmals rausfahren konnten. In meiner letzten Runde konnte ich mich noch ein Stück verbessern. Mit dem zehnten Startplatz ist uns also Schadenbegrenzung gelungen."

"Die Ausgangsposition aus der vierten Reihe ist nicht allzu schlecht. Wir hätten aber vielleicht noch eine Runde mehr gebraucht. Es war schwer für mich, die Streckenverhältnisse einzuschätzen. Daher hätte eine zusätzlich Runde bestimmt geholfen. Ich bin mir sicher, dass ich es zumindest in die zweite Startreihe geschafft hätte. Die ersten Drei waren richtig schnell. Die hatten allerdings hinsichtlich der Bedingungen einen Vorteil, da sie über Q1 kamen. Auch wenn es nicht für weiter vorne gereicht hat, bin ich trotzdem für das Rennen zuversichtlich. Le Mans ist im Nassen immer sehr tückisch, daher wäre mir natürlich ein Trockenrennen lieber. Im Regen weiss man hier nie, wie viel man pushen und riskieren kann. Daher hoffe ich auf schönes Wetter morgen. Oder zumindest wenig Wasser auf der Piste, wenn es regnen sollte."

 

#FrenchGP Moto2™ - Ergebnisse Qualifikationstrainings:

 

1 Jorge NAVARRO / SPA / Lightech Speed Up / Speed Up / 1´49.055

2 Thomas LÜTHI / SWI / Dynavolt Intact GP / KALEX / 1´49.133 +0.078

3 Alex MARQUEZ / SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / 1´49.585 +0.530

10 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / 1´51.074 +2.019