#AragonTest: ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

Marcel Schrötter und sein Dynavolt Intact GP Team legten nach dem Jerez-GP Mitte dieser Woche im MotorLand Aragón einen Zwischenstopp ein.

Gemeinsam mit einigen anderen Teams aus der Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft teilte man sich am Mittwoch und Donnerstag die Rennstrecke im Hinterland Spaniens. Teams und Fahrer wurden von herrlichem Wetter empfangen. Die Bedingungen waren an beiden konstant gut. Marcel Schrötter leidet zwar immer noch an den Nachwirkungen des fiesen Sturzes beim Rennen in Amerika vor drei Wochen, trotzdem war der ehrgeizige Rennfahrer aus Bayern einer der Fleissigsten an diesen zwei Tagen. Schrötter und seine Crew,

angeführt vom Südtiroler Patrick Mellauner, hatten sich einen umfassenden Testplan erstellt, der über die Dauer der zwei Tage Punkt für Punkt erfolgreich abgearbeitet wurde.

Der nächste WM-Lauf findet in einer Woche in Le Mans, Frankreich, statt.

 #23 Marcel SCHRÖTTER (Dynavolt Intact GP, KALEX):

"Dieser Test kam zum richtigen Zeitpunkt. Nach den ersten Rennen der neuen Saison war es wichtig einige Sachen auszuprobieren und auszusortieren, sowie auch die Richtung zu bestätigen, die wir seit Beginn der Meisterschaft eingeschlagen haben. Natürlich gab es auch einige Entwicklungsteile zu testen, wie zB. eine neue Schwinge. Seit dem letzten Test vor dem ersten Rennen konnten wir in dieser Hinsicht nichts mehr probieren. Ausserdem ist für so etwas an einem Rennwochenende einfach keine Zeit. Die vergangenen zwei Tage in Aragón verliefen aber allgemein sehr erfreulich."

"Ich hatte von Beginn an eine gute Pace und konnte meine Rundenzeiten sehr konstant fahren. Wir müssen aber weiterhin hart arbeiten, um die zwei, drei Zehntel zu finden, um bei den Allerschnellsten zu sein. Doch über die Dauer des Tests gesehen, war ich hinsichtlich der Konstanz sogar der Schnellste. Ich muss aber auch in einem Qualifying diese eine superschnelle Runde wie die Anderen hinkriegen. Daran müssen wir weiterarbeiten. Doch ansonsten bin ich hier sehr, sehr viele schnelle Runden gefahren und fühle mich super wohl mit dem Motorrad. Mein Team hat einen guten Job gemacht und mich grossartig unterstützt."

"Nach dem Rennwochenende in Jerez und diesem Test bin ich nun sehr müde. Nach dem ersten Tag war ich schon ziemlich geschlaucht, doch wir haben unser Ding auch am Donnerstag durchgezogen. Im Moment tut mir alles ziemlich weh. In erster Linie natürlich die Schulter und das Handgelenk. Von dem her waren es wirklich zwei zähe Tage. Doch ich bin froh, dass wir angesichts dieser Umstände unsere Arbeit erledigen konnten. Wir haben in jeder Hinsicht einen guten Job gemacht. Ich war schon am vergangenen Wochenende in Jerez glücklich, dass ich überhaupt fahren konnte und dies galt auch für diesen Test. Jetzt freue ich mich aber auf ein ruhiges Wochenende, an dem ich mich erholen und schone werde, um für Le Mans fit zu sein."