#ThaiGP: Mit fünfter Startreihe nicht restlos zufrieden

Marcel Schrötter konnte am Samstag mit dem Aufstieg in die zweite Phase des Qualifyings allerdings einen ersten Erfolg an diesem Wochenende verbuchen.

Marcel Schrötter kommt trotz Handicaps wegen der Schulterverletzung mit jeder Session besser in Schwung. Während ihm in FP3 am Vormittag noch ein wenig das Vertrauen und Gefühl fehlte, legte der 26-Jährige im ersten Qualifikationsdurchgang ordentlich einen drauf. Mit einer Steigerung um mehr als eine halbe Sekunde gegenüber seiner gestrigen Bestmarke schaffte er als Vierter den Einzug ins Q2. In der zweiten Zeitenjagd war Schrötter in etwa gleich schnell wie zuvor. Das bedeutet für sein morgiges Comeback-Rennen P14 in der Startaufstellung.

#23 Marcel SCHRÖTTER (Dynavolt Intact GP, KALEX), Startplatz 14 - 1´35.969 (4/7):

"Aus sportlicher Sicht kann ich mit dem 14. Startplatz natürlich nicht zufrieden sein. Doch realistisch betrachtet, wenn man die Qualifying-Ergebnisse der letzten Rennen heranzieht, gibt es eigentlich keinen grossen Unterschied. An diesem Wochenende komme ich aber von einer Verletzung zurück. Von dem her kann man das heutige Resultat so stehen lassen. Das Positive war, dass wir uns gegenüber gestern ein gutes Stück gesteigert haben. Vor allem in den Qualifyings ist uns ein deutlicher Schritt gelungen. Hinsichtlich meines Gefühls war die Vormittagssession weniger toll. Q1 hingegen brachte den ersten Aufschwung, obwohl ich meine ersten Runden bei perfekten Bedingungen wegen des MotoGP-Gummis auf der Strecke und den neuen Reifen nie sauber zu Ende fahren konnte. Trotzdem habe ich zum Schluss den Sprung ins Q2 noch geschafft."

"In der zweiten Phase des Qualifyings war es wie zuvor. Am Anfang waren meine Runden erneut nicht optimal. Erst gegen Ende der Session, als die Reifen schon ein paar Runden drauf hatten, wurden meine Rundenzeiten ansprechender. Viele andere Fahrer haben einen Stopp umgelegt, um sich einen neuen Reifen zu holen. Für mich ist im Moment der Extra-Grip des neuen Reifens kein unbedingter Vorteil. Daher sind wir Q2 mit einem Satz durchgefahren. Am Ende wäre es schön gewesen, wenn wir Platz zwölf halten hätten können. Eine Reihe weiter vorne zu starten, dann wären wir der Spitze ein Stück näher gewesen. Aber wir haben es ins Q2 geschafft und dabei alle hinter uns gelassen, die ebenfalls den Schritt über Q1 gemacht haben. Die Spitze war heute unglaublich schnell. Trotzdem ist unser Rückstand, wie auch schon gestern, immer noch ok. Daher können wir dem Renntag beruhigt entgegenblicken. Im Warm-Up werden wir versuchen, noch ein paar Feinheiten zu finden, damit ich mich über die Distanz noch ein bisschen komfortabler fühle."

"Im Rennen müssen wir sowie erst abwarten, wie es mir über die Distanz gehen wird. Von vornherein steht aber jetzt schon fest, dass es für mich das schwierigste Rennen der Saison werden wird. Dieses Rennen hier in Thailand ist von Haus aus eine Herausforderung, doch wenn man angeschlagen ist, wird es ungleich schwieriger. Im Grossen und Ganzen haben wir aber unsere Aufgaben soweit sehr ordentlich erledigt. Viel mehr hätte man gar nicht erwarten dürfen. Zwei, drei Startplätze weiter vorne wären schön gewesen. Aber wir sind auch so in einer guten Ausgangsposition, von der man um gute Punkte kämpfen kann."

#ThaiGP Moto2™ - Ergebnisse Qualifikationstrainings:

1 Alex MARQUEZ / SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / 1´35.297

2 Tetsuta NAGASHIMA / JPN / ONEXOX TKKR SAG Team / KALEX / 1´35.392 +0.095

3 Jorge MARTIN / SPA / Red Bull KTM Ajo / KTM / 1´35.448 +0.151

14 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / 1´35.969 +0.672