#SpanishGP: Unerwartet erfreulicher Auftakt in der Hitze Andalusiens

Marcel Schrötter mischte in beiden Freitagstrainings konstant an der Spitze der hartumkämpften Moto2™ Konkurrenz mit.

Der 27-jährige Deutsche kehrte bereits beim offiziellen Test am vergangenen Mittwoch in beeindruckender Form aus der Corona bedingten Pause zurück. In gleich starker Art und Weise vermochte sich Marcel Schrötter auch in den ersten freien Trainings beim Neustart der Saison in Jerez in Szene zu setzen. Schrötter beendete die erste Session des Tages auf Rang fünf, während am Nachmittag wegen noch heisserer Temperaturen und starkem Wind keine Zeitenverbesserungen auf der südspanischen Rennstrecke mehr möglich waren.

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P5 - 1´41.752 (14/16) / FP2: P7 - 1´52.535 (6/16):

"Es war aus meiner Sicht ein überaus positiver Start in das Wochenende. Wie schon am Mittwoch habe ich mich auch heute wieder sehr wohl gefühlt. Trotzdem kommt es ein wenig überraschend für mich. Es fühlt sich an, als ob es nie eine Unterbrechung gegeben hätte. Dabei bin ich sehr lange nicht auf meiner Rennmaschine gesessen. Nichtsdestotrotz, ich freue mich einfach über diese Situation. Ich bin happy, weil es immer positiv ist, man das Gefühl auf Anhieb passt. Auf der anderen Seite ist auch sehr deutlich zu sehen, dass die Zeiten trotz dieser Hitze und starkem Wind wie am Nachmittag extrem schnell sind. Das zeigt einfach das hohe Niveau der Weltmeisterschaft. Auf diesem Level darf es eben nicht lange brauchen, um seinen Speed wieder zu finden. Das gilt für alle drei Klassen. Es macht enorm viel Spass zuzuschauen, was hier abgeht und das beflügelt auch einen Fahrer selbst."

"Andererseits macht es die Sache nicht einfacher für uns. Aber wie gesagt, ich fühle mich sehr wohl und das Team macht zudem einen super Job. Wir haben ausserdem eine gute Basis mit dem Motorrad. Es werden kaum Veränderungen gemacht, abgesehen natürlich von einigen Tüfteleien hinsichtlich Kleinigkeiten, um mein Gefühl, wie zum Beispiel für das Vorderrad, weiter zu verbessern. Im Grossen und Ganzen funktioniert aber alles sehr gut, ich bin mit der Gesamtsituation allemal zufrieden. Es macht mich auch zuversichtlich hier in Jerez soweit konkurrenzfähig zu sein. Bekanntlich zähle ich diese Strecke nicht zu meinen Favoriten. Dafür behaupten wir uns bislang sehr gut. Jetzt gilt es also genauso ruhig und konzentriert weiterzumachen. Das morgige FP3 wird nochmals eine sehr wichtige Session, weil jeder alles geben wird. Alle werden versuchen, direkt ins Q2 zu kommen."

"Aber auch wir werden alles geben, weil der direkte Sprung hinsichtlich der Hitze bestimmt ein kleiner Vorteil wäre. Einerseits wäre das Motorrad der Hitze etwas weniger ausgesetzt, während der Fahrer frisch und ausgeruht in die Zeitenjagd starten kann. Im Qualifying gilt es dann eben alles rauszuhauen was möglich ist. Vorerst freue ich mich, dass wir zurück sind und die Saison fortsetzen können. Schon jetzt aber ein grosser Dank an das gesamte Team, vor allen an die Mechaniker, die bei diesen Bedingungen unglaubliches leisten. Sie haben bei dieser Hitze tagsüber in der Box kaum eine Verschnaufpause. Respekt an alle, was sie in diesen eineinhalb Wochen hier ertragen müssen."

#SpanishGP Moto2™ - Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:

1 Luca MARINI / ITA / SKY Racing Team VR46 / KALEX / 1´41.410 (FP1)

2 Jorge NAVARRO / SPA / HDR Heidrun Speed Up / Speed Up / 1´41.458 +0.048 (FP1)

3 Marco BEZZECCHI / ITA / SKY Racing Team VR46 / KALEX / 1´41.725 +0.315 (FP1)

5 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX / 1´41.752 +0.342 (FP1)

 

EN: Unexpectedly pleasant start in the heat of Andalusia

During both Friday’s first free practice sessions, Marcel Schrötter was constantly amongst the top of the hard-fought Moto2™ competition.

On Wednesday, the 27-year-old German returned in impressive form from the Corona-conditioned break at the official test already. Marcel Schrötter was also able to put himself in the same strong position in this morning’s FP1 at the restart of the season in Jerez. After the 40-minutes long encounter, Schrötter finished in fifth place, while in the afternoon no time improvements in terms of lap times were possible due to even hotter temperatures and strong winds at the southern Spain’s circuit.

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P5 - 1´41.752 (14/16) / FP2: P7 - 1´52.535 (6/16):

"From my point of view, it was an extremely positive start to the weekend. Like on Wednesday I felt amazingly comfortable again today. Nevertheless, it comes as a little surprise for me. It feels as if there has never been an interruption in racing. But I have been not on my race bike for a long time. Nevertheless, I am simply happy about this situation. I am happy because it is always positive when you get the feeling right away. On the other hand, it is also noticeably clear that lap times are extremely fast despite this heat and strong wind like in the afternoon. That simply shows the high level of performance in World Championship. At this level it should not take long to find your speed again. That applies to all three classes. It's a lot of fun to watch what's going on here and that also inspires a rider himself."

"On the other hand, it does not make things any easier for us. But as I said, I feel extremely comfortable and the team is doing a great job. We also have a good basis with the bike. There are hardly any changes made, apart of course from a few tinkering with the details to improve my feeling, for example with the front wheel. Overall, everything is working very well, and I am happy with the overall situation. It also makes me confident to be competitive here at Jerez. As you know, I do not count this track among my favourites. But so far, we are doing very well. So now we have to continue calmly and with the same concentration. Tomorrow's FP3 will be another particularly important session because everyone will give their all. Everyone will try to get straight into Q2."

"But we will also give everything, because the direct jump would certainly be a small advantage in terms of the heat. On the one hand, the bike would be a little less stressed to the heat, whilst the rider can start the time attack freshly and rested. In qualifying it is important to get everything out of it that is possible. But for now, I am happy that we are back and can continue the season. But already now I want to thank the whole team, especially the mechanics, who are doing an incredible job in these conditions. They hardly have a break in the pits during the day in this heat. Respect to everyone for what they have to endure during these one and a half weeks here."