#StyrianGP: Am Renntag der Situation wieder Herr werden

Marcel Schrötter bekam am Samstag die unglaublich hart umkämpfte Konkurrenz der Moto2™ Klasse zu spüren. In den Qualifikationsläufen kam der 27-Jährige nicht über die siebte Startreihe hinaus.

Aus der Sicht von Marcel Schrötter lagen die Erwartungen für das zweite Spielberg-Wochenende in ganz anderen Bereichen. Nach dem dritten Startplatz und dem ersten Saisonpodium am vergangenen Wochenende ging der 27-jährige Deutsche hochmotiviert in den sechsten Saisonlauf. Anfänglich lief es für Schrötter noch einigermassen den Vorstellungen entsprechend, wollte er doch die Leistungen und Ergebnisse von letzter Woche zumindest wiederholen. Doch am zweiten Trainingstag rutschte Schrötter in der wohl ausgeglichensten Rennserie der Welt ins Mittelfeld zurück.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), Startplatz 21 - 1´29.553 (7/10):

"Diese Klasse ist unglaublich. Vor einer Woche fahren wir in die erste Startreihe und jetzt schaffen wir es nicht einmal in die Top-20. Ich habe keine Ahnung, was den Unterschied ausgemacht hat. Im ersten Moment haben wir vermutet, dass vielleicht die Änderungen am Motorrad ausschlaggebend waren. Daher sind wir für das Qualifying wieder auf den Stand von letzter Woche zurückgegangen. Aber das war es auch nicht. Ich verstehe es einfach nicht und mir fehlen die Worte. Ich, sowie auch das Team geben immer alles und trotzdem hat es von einer Woche zur nächsten einen Unterschied wie Tag und Nacht gegeben. Ich bin mega frustriert. Von Anfang an war heute der Wurm drinnen, da ich das Gefühl von letzter Woche vermisst habe. Ausserdem verursachte der Grip-Level immer wieder kleinere Probleme."

"Wir haben aber des Öfteren gesehen, dass es sich auf dieser Strecke gar nicht so negativ auswirkt, wenn der Reifen beginnt abzubauen. Trotzdem konnten wir davon nicht profitieren. Hinzu kamen auch leichte Schwierigkeiten mit der Front. Aus der siebten Reihe losfahren zu müssen, gleicht einer Katastrophe. Mitten im Pulk zu sein, das braucht es auf dieser Strecke überhaupt nicht. Wir müssen nun schauen, dass wir die Situation schnellstens wieder in den Griff bekommen. Es hat auch keine Rolle gespielt, dass es gestern und auch heute Nachmittag ziemlich heiss war. Im Normalfall habe ich mich bei heisseren Temperaturen wohler gefühlt. Diese Tatsache wirft die nächste Frage auf. Für das Rennen gibt es also nur eine Taktik - Augen zu und durch."

EN: Getting the situation under control again on race day

On Saturday, Marcel Schrötter got to feel the incredibly tough competition of the Moto2™ class because the 27-year-old rider did not make it better than for seventh row on the starting grid.

From Marcel Schrötter's point of view, the expectations for the second Spielberg weekend were in completely different areas. After third place on the starting grid and the season’s first podium last weekend, the German rider went into round six highly motivated. Initially, things went according to Schrötter's expectations, as he wanted to repeat last week's performances and results at least. But on day two of practice, Schrötter dropped down the order into the midfield of the probably most balanced race series of the world.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), Grid position 21st - 1´29.553 (7/10):

"This category is just incredible. A week ago, we were in the front row and now we cannot even make it into the top 20, I have no idea what has made the differences. At first, we thought that maybe the changes to the bike were the deciding factor. Therefore, we went back to last week's settings for qualifying. But that was not it either. I just do not understand the situation and I am at a loss for words. I, as well as the team, we always give everything and still from one week to the next there was a difference like day and night. I am mega disappointed. Today, right from the beginning things went wrong because I missed the feeling like it was last week. Also, the grip level caused some minor problems."

"But we have often seen that at this track it does not have such a negative effect when the tyre starts to drop down. Nevertheless, we were not able to benefit from this situation. In addition, there were also slight difficulties with the front. Having to leave the line from seventh row is a disaster. Being in the middle of the pack is not necessary at all at this track. Now we have to make sure that we get the situation under control again as quickly as possible. It did not matter that it was hot yesterday and this afternoon as well because normally I felt more comfortable in hotter temperatures too. This fact raises the next question. So, there's only one tactic for the race - eyes closed and go through."

#StyrianGP - Moto2™ Qualifying-Ergebnisse:

1 Aron CANET / SPA / Openbank Aspar Team / Speed Up / 1´28.787

2 Jorge MARTIN / SPA / Red Bull KTM Ajo / KALEX / 1´28.905 +0.116

3 Tetsuta NAGASHIMA / JPN / Red Bull KTM Ajo / KALEX / 1´29.157 +0.370

21 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX / 1´29.553 (Q1)