#PortugueseGP: «Es fehlt wirklich nicht viel»

Der Deutsche Moto2™ Pilot hat am Samstagnachmittag auf dem Rollercoaster-Circuit von Portimao in einer unglaublich engumkämpften Konkurrenz den Sprung in die zweite Qualifying-Phase nur haarscharf verpasst.

Eine Steigerung im dritten freien Training um etwas mehr als eine halbe Sekunde reichte Marcel Schrötter nicht, um den direkten Einzug ins Q2 sicherzustellen. Bei deutlich besseren Bedingungen als am Vortag war der 28-Jährige zu allem entschlossen. Trotzdem musste er ins Q1, wo Schrötter auch über die gesamte Dauer zu den schnellsten Fahrern auf der Strecke gehörte. Am Ende fehlte ihm allerdings das Glück des Tüchtigen, da er den Aufstieg um einen Wimpernschlag verpasste. Schrötter hofft nun am Sonntag aus der siebten Startreihe möglichst weit nach vorne zu kommen.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), Startplatz 19 - 1´43.523 (5/8):

"Es ist einfach frustrierend. Im Prinzip sind wir immer gut dabei, aber am Ende reicht es dann doch nicht. Während sich die anderen ständig verbessern, tun wir uns Tag für Tag schwerer. Ich weiss es nicht, woran es liegt, da ich mich jederzeit unglaublich anstrenge. Wir sind noch am Anfang der Saison und versuchen bei den ersten Rennen die Sache ruhig und kontrolliert anzugehen. Es ist aber schwer zu ertragen, wenn man alles macht und versucht umzusetzen, was zuvor besprochen worden ist und trotzdem geht nichts vorwärts. Darüber hinaus ist unsere Qualifying-Performance noch schlimmer. Daher ist es enorm schwierig, eine passende Erklärung zu finden. Natürlich liegen die Abstände unglaublich eng beieinander. Heute Vormittag sah es hinsichtlich unserer Platzierung ziemlich düster aus. Aber wir reden dabei von gerade mal drei oder maximal vier Zehntelsekunden, die uns fehlten, um im Bereich von Platz fünf zu landen."

"Das ist wirklich nicht viel. Tatsache ist aber, dass wir letztendlich wieder von weit hinten losfahren müssen. Es ist auch hinlänglich bekannt, dass es einige Fahrer gibt, die mit einem neuen Reifen sehr viel herausholen können, noch dazu, wenn sie ein schnelles Hinterrad finden. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als schnellstens unsere Schwäche auszumerzen. Wir müssen es endlich schaffen, mit neuen Reifen schneller zu werden. Darauf müssen wir unser Hauptaugenmerk legen. Trotzdem ist es schade, denn mit meiner Rundenzeit aus Q1 wären wir nach dem zweiten Quali zumindest zwei Reihen weiter vorne gestanden. Natürlich ist das lange noch nicht gut genug, aber es würde die Voraussetzungen für das Rennen ein wenig erleichtern. Wir werden aber nicht aufgeben, sondern morgen versuchen das Beste aus der Situation zu holen."

#PortugueseGP - Moto2™ Rangliste Qualifying:

1 Sam LOWES / GBR / ELF Marc VDS Racing Team / KALEX / 1´42.901

2 Remy GARDNER / AUS / Red Bull KTM Ajo / KALEX / 1´42.924 +0.023

3 Xavi VIERGE / SPA / Petronas Sprinta Racing / KALEX / 1´43.075 +0.174

19 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX / 1´43.523 (Q1)

#PortugueseGP - Moto2™ Zeitplan für Sonntag 18. April (MESZ):

11:00 - 11:20 Warm-Up

15:30 Rennen (23 Runden - 105,6 km)

EN: Marcel Schrötter: «There is really not much missing»

On Saturday afternoon in an incredibly closely fought competition, the German Moto2™ rider just missed out a spot for Q2 by a hair's breadth at Portimao's rollercoaster circuit.

An improvement by just over half a second during this morning’s third free practice session was not enough for Marcel Schrötter to secure a direct entry for the second qualifying heat. In much better conditions than on the previous day, the 28-year-old rider was determined to do anything. Nevertheless, he had to go into Q1, where Schrötter was also one of the fastest riders on track at any time. In the end, however, he lacked some luck of the fittest, missing the top four by a blink of an eye. Schrötter now hopes to be able to move forward as far as possible on Sunday from seventh row of the starting grid.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), Grid position 19th - 1´43.523 (5/8):

"It is just frustrating. Overall, we are always doing well, but in the end, it is not enough. While other teams and rider are improving and making steps forward consistently, we are finding it harder day by day. I do not know what the reason is, because I am always trying incredibly hard. We are still at the beginning of the season and try to take things calmly and in control during the first race weekends. But it is hard to bear when you do everything and try to implement what has been discussed before and nothing moves forward. On top of that, our qualifying performance is even worse. So, it is enormously difficult to find a suitable explanation. Of course, the gaps are incredibly close. This morning, things looked pretty bleak in terms of our position. But we are talking about just three or four tenths of a second at the most that we were missing to finish around fifth place."

"That is really not much. But the fact is that we ultimately will have to start from far behind again. It is also well known that there are some riders who are able to get a lot out of a new tyre, even more so if they find a fast rear. So, we have no choice but to eliminate our weakness as quickly as possible. We have to manage to become faster with new tyres finally. That is where we have to put on our main focus. Still, it is a shame because my lap time from Q1 was good enough to start two rows ahead at least. Of course, that is still not good enough by a long way, but it would make things a little bit easier for the race. Anyway, we will not give up, though, but we will try to make the best of the situation tomorrow."