#AustrianGP: Fifty-fifty Start

Marcel Schrötter begann sein zweites Heimrennen auf dem Red Bull Ring in den Top-10, rutschte aber trotz besserer Bedingungen am Nachmittag auf Platz 16 zurück.

Der 13. Lauf der Motorrad-Weltmeisterschaft, die an diesem Wochenende in der Steiermark gastiert, begann nach einem heftigen Gewitter am Donnerstagnachmittag und weiteren Regenschauern am frühen Morgen unter gemischten Bedingungen. Als am späteren Vormittag das erste freie Training der Moto2™-Klasse begann, war die 4,3 Kilometer lange Strecke im steirischen Murtal grösstenteils abgetrocknet und je länger der Tag dauerte, desto mehr wurde die Action von Sonnenschein begleitet.

Marcel Schrötter und sein LIQUI MOLY Intact GP Team starteten nach der Enttäuschung von Silverstone am Freitagmorgen sehr entschlossen und fokussiert in den Motorrad Grand Prix von Österreich, da sie sich zunächst mit der neuen Schikane vor Kurve drei vertraut machen mussten. Nach dem 40-minütigen FP1 lag der 29-jährige Deutsche mit einer halben Sekunde Rückstand auf die Bestzeit voll im Plan, bis ihn der Wechsel auf die weichere Variante des Hinterreifens am Nachmittag ein wenig zurückwarf. Schrötter und seine Crew hoffen nun auf ein trockenes FP3 am Samstagmorgen, um ihre Chance auf den direkten Einzug ins Q2 am Leben zu erhalten.

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P10 - 1´35.572 (18/19) / FP2: P16 - 1´35.285 (13/17)

"Wir haben das Wochenende wieder recht anständig begonnen. FP1 war im Grossen und Ganzen in Ordnung, weil wir die Session mit einem Reifen durchgefahren sind. Wir haben absichtlich keinen neuen Reifen aufgezogen, um noch das eine oder andere Zehntel zu finden, was im Nachhinein auch keine grosse Rolle gespielt hat. Weil das Wetter stabil blieb, waren die Zeiten am Nachmittag schneller. Das zweite Training verlief aus unserer Sicht allerdings weniger gut. Der erste Exit mit dem härteren Hinterreifen diente hauptsächlich zu Vergleichszwecken. Damit waren wir gut dabei, während die meisten Konkurrenten bereits auf dem weicheren Reifen unterwegs waren. Der Wechsel auf die weichere Variante brachte zwar eine kleine Verbesserung, aber es hat dem Gefühl geschadet. Dadurch fühlte ich mich sehr unwohl auf dem Motorrad. Ich konnte nicht mehr so fahren, wie ich es wollte. Das ist ein bisschen ärgerlich, denn wir hatten wirklich einen guten Lauf, was das Gefühl und das Set-Up angeht. Irgendwo ist der Wurm drin. Wir müssen jetzt alles versuchen, um das Problem zu lösen und dann geht es wieder weiter. Morgen ist ein neuer Tag, an dem wir es besser machen müssen."

"Mit dem Umbau vor Kurve drei hat die Strecke ein wenig an Charakter verloren. Die Schikane ist sicherlich keine Verbesserung in Bezug auf den Spassfaktor. An dieser Stelle geradeaus zu fahren, war wirklich etwas Cooles und ganz Besonderes. Aber wir kennen die Gründe für den Umbau, schliesslich geht es um die Sicherheit. Deshalb war es die richtige Maßnahme und ist so zu akzeptieren, wie sie ist. Vielleicht hätte man es etwas anders lösen können, aber ich kenne die Hintergründe für diese Lösung nicht. Ganz so schlecht ist es aber nicht, denn die Schikane ist immer noch schön zu fahren. Aber wie ich schon sagte, wenn es dort oben mit Vollgas durch den Knick ginge, hätte es mehr Reiz."

EN: Fifty-fifty Start in Austria

Marcel Schrötter started his second home race at the Red Bull Ring in the top ten but dropped down the order to 16th despite better conditions in the afternoon.

Round 13 of the Motorcycle World Championship, which visits Styria this weekend, began in mixed conditions after a heavy thunderstorm on Thursday afternoon and further rain showers in earlier this morning. By the time, however, free practice one for Moto2™ class got underway later in the morning, most of the 4.3-kilometres long circuit located in Styria's Murtal Valley had dried off and the longer the day went on, the more the action was accompanied by sunshine.

On Friday morning, Marcel Schrötter and his LIQUI MOLY Intact GP team started the Austrian Grand Prix very determined and focused after the disappointment of Silverstone, as they first had to familiarize themselves with the new chicane before turn three. After the 40 minutes long FP1, the 29-year-old German rider was right on target with a half-second gap to the fastest time, until the change to the softer rear tyre set him back a little in the afternoon. Schrötter and his crew are now hoping for a dry FP3 on Saturday morning to keep their chance of a direct entry into Q2 alive.

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P10 - 1´35.572 (18/19) / FP2: P16 - 1´35.285 (13/17)

"We started the weekend quite decently again. FP1 was okay overall because we went through the session with one tyre. We deliberately did not put on a new tyre in order to find another tenth or two, which in retrospect did not really matter. Because the weather remained stable, lap times were faster in the afternoon. The second practice, however, went less well from our point of view. The first exit with the harder rear was mainly for comparison purposes. We were doing well with it, while most of our competitors were already on the softer tyre. Switching to the softer version brought a small improvement, but it hurt the feeling. It made me feel very uncomfortable with the bike. I could no longer ride the way I wanted to. That is a bit annoying, because we really were at a good way in terms of feeling and set-up. Somewhere the worm is in it. So, we have to try everything now to solve the problem and then we will go on again. Tomorrow is a new day where we have to do better."

"With the track’s modification before turn three, it has lost a bit of its unique character. The chicane is certainly no improvement in terms of fun factor. Going straight at this point was really something cool and very special. But we know the reasons for the modification, after all it is about safety. That is why it was the right measure and is to be accepted as it is. Maybe it could have been solved a little differently, but I do not know the background for this solution. It is not all that bad, though, because the chicane is still nice to ride. But as I said, if it was full throttle up there through this corner, it would have more appeal."

#AustrianGP - Moto2™ Combined Free Practice Times (FP1/FP2):

1 Somkiat CHANTRA / THA / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / 1´34.353 (FP2)

2 Ai OGURA / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / 1´34.408 +0.055 (FP2)

3 Augusto FERNANDEZ / SPA / Red Bull KTM Ajo / KALEX / 1´34.664 +0.311 (FP2)

16 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX / 1´35.285 +0.932 (FP2)

#AustrianGP - Moto2™ Time Schedule for Saturday August 20th (CET):

10:55 - 11:35 FP3

15:10 - 15:25 Q1

15:35 - 15:50 Q2