#SanMarinoGP: Fünf Punkte unter schwierigen Umständen

Nach einem kleinen Hoffnungsschimmer am Samstagnachmittag hatte Marcel Schrötter im Rennen wieder mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Den Grand Prix von San Marino würde der ehrgeizige Marcel Schrötter am liebsten gleich wieder vergessen. Von der ersten Minute des Trainings bis zur letzten Rennrunde vermisste er das gute Gefühl für das Motorrad, das er vor der Sommerpause hatte. Im Rennen am Sonntag gab es bei schönem Wetter zudem einen «Long Lap Penalty» für wiederholtes Überfahren der Streckenbegrenzung. Platz elf war unter diesen Umständen also das Maximum, das der 29-Jährige aus der Situation herausholen konnte.

Von der sonnigen Adriaküste Italiens zieht die Meisterschaft nach Spanien, wo in zwei Wochen im MotorLand Aragón der 15. Saisonlauf auf dem Programm steht. 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), Rennen: P11 +27.896 

"Ich bin froh, dass wir nach diesem schwierigen Wochenende Punkte geholt haben. Es gab nur einen Lichtblick an den letzten drei Tagen und das war das Qualifying, denn dort konnten wir noch halbwegs etwas aus unserer Situation herausholen. Das Schlimme ist, dass ich nicht eine einzige Runde hatte, in der ich Spass am Fahren hatte. Das ist kein gutes Zeichen. Wir arbeiten im ganzen Team wirklich hart daran, mir ein Motorrad zu bauen, mit dem ich ein gutes Gefühl habe. Aber merkwürdigerweise war das Problem immer dasselbe, egal wie gravierend die Änderungen waren. Ich weiss nicht, was da los ist. Deshalb brauchen wir auch nicht viel über das Rennen zu reden. Von seinem eigenen Teamkollegen geschlagen zu werden, ist alles andere als das, was man erwartet. Am enttäuschendsten ist die Tatsache, dass ich nie das Gefühl hatte, kämpfen zu können. Das ist ungewöhnlich für mich."

"Man kann nicht immer gute Rennen haben, aber ich fühle mich leider nicht konkurrenzfähig. Es ist frustrierend und leider haben wir im Moment keine Lösung. Bis Aragón müssen wir uns etwas einfallen lassen und etwas finden. Es ist schwierig, diese Situation zu akzeptieren, und es ist schwer zu beschreiben, was wirklich falsch ist. Es gibt mehrere Faktoren, die zusammenwirken. Ich kann nicht sagen, dass es nur an einer Sache liegt, zum Beispiel am fehlenden Grip, an der Front oder an den Bremsen. Es ist eine Kombination aus allem, und deshalb habe ich nicht das Vertrauen, das Motorrad in Schräglage zu bringen. Das führt dazu, dass ich nicht gut einlenke, keinen Kurvenspeed habe und nicht optimal rauskomme."

EN: Five points under difficult circumstances

After a small glimmer of hope on Saturday afternoon Marcel Schrötter had to fight again with the same difficulties in the race.

The ambitious Marcel Schrötter would prefer to forget the San Marino Grand Prix right away. From the first minute of practice to the last race lap, he missed the good feeling for the bike that he had before the summer break. In the race on Sunday, in fine weather, there was also a "long lap penalty" for repeatedly exceeding the track limit. So, eleventh place was the maximum the 29-year-old could get out of the situation under these circumstances.

From the sunny Adriatic coast of Italy, the championship moves over to Spain, where round 15 of the season is scheduled in two weeks at MotorLand Aragón. 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), Race: P11 +27.896 

"I am happy that we scored points after this difficult weekend. There was only one bright spot on the last three days and that was qualifying, because there we could still halfway make something out of our situation. The bad thing is, however, that I did not have a single lap where I had fun riding out there. That is not a good sign. We are working really hard in the whole team to build up a bike with which I have a good feeling. But strangely enough, the problem was always the same, no matter how serious the changes were. I do not know what is going on. That is why we do not need to talk much about the race. To be beaten by your own team mate is anything but what you expect. The most disappointing thing is the fact that I never felt I could fight which is unusual for me."

"You cannot have good races every time, but unfortunately I do not feel competitive. It is frustrating and unfortunately, we do not have a solution at the moment. Until Aragón we have to come up with something. It is difficult to accept this situation and it is hard to describe what is really wrong. There are several factors working together. I would be easy to say it is just one thing, for example the lack of grip, the front or under braking. It is a combination of everything, and that is why I do not have the confidence to take the bike into lean angles. As a result, I do not turn well, I do not have corner speed and I do not get out of the corners in the best way."

#SanMarinoGP - Moto2™ Race Classification (25 Laps):

1 Alonso LOPEZ / SPA / +EDO Speed Up / Boscoscuro / 40´35.332

2 Aron CANET / SPA / Flexbox HP40 / KALEX / +1.253

3 Augusto FERNANDEZ / SPA / Red Bull KTM Ajo / KALEX / +2.052

11 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX /+27.896

Moto2™ World Standing:

1 Augusto FERNANDEZ / SPA / KALEX / 198

2 Ai OGURA / JPN / KALEX / 194

3 Aron CANET / SPA / 157

8 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / 101