#ValenciaGP: Gute Ansätze schaffen Zuversicht

Marcel Schrötter war mit dem Ausgang des ersten Trainingstages in Valencia nicht ganz zufrieden, nachdem in den beiden freien Trainings zunächst gute Ansätze vorhanden waren.

Bei guten Bedingungen, aber mit böigem Wind am Nachmittag, begann der 29-jährige Marcel Schrötter am Freitag sein Abschiedswochenende von seinem deutschen LIQUI MOLY Intact GP Team und der hochkarätigen Moto2-Weltmeisterschaft. Der Deutsche begann das traditionelle Saisonfinale auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia auf Platz 15 im ersten Training und verbesserte seine Rundenzeit im FP2 sofort um 0,4 Sekunden.

Das sollte aber das Maximum des Tages gewesen sein, denn Schrötter konnte sich nach einem Reifenwechsel nicht weiter verbessern. Mangelnder Grip am Hinterrad und nicht das beste Gefühl waren der Grund, warum er in der kombinierten Zeitenliste auf Platz 20 landete. Schrötter ist jedoch zuversichtlich, die Probleme bis zum FP3 am Samstag zu beseitigen und dann einen neuen Versuch erfolgreich zu meistern, der den direkten Einzug ins Q2 garantiert.

Nach den letzten vier Rennwochenenden mit konstanten Zeitverschiebungen zur jeweiligen Ortszeit in Asien/Australien gilt in Valencia wieder der übliche Ablauf eines Wochenendes mit den wichtigen Qualifikationsläufen am Samstagnachmittag.

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P15 - 1´36.518 (16/16) / FP2: P20 - 1´36.153 (4/16)

"Es war kein idealer Start, auch wenn es heute Morgen etwas besser lief, als es der Platz 15 vermuten lässt. Wir waren einer der wenigen, die mit dem härteren Reifen länger draussen waren. Ich habe aber gemerkt, dass damit nichts mehr geht und bin in die Box gekommen, um den Reifen zu wechseln, aber das war viel zu spät. Am Ende hatte ich noch eine Runde, in der ich mich deutlich verbessern konnte. Aber es ist schwierig, in einer einzigen Runde sein volles Potenzial zu zeigen. Dennoch war der Ansatz nicht ganz falsch, und darauf wollte ich aufbauen. Im zweiten Training lief es zunächst ganz gut, obwohl ich nicht in einer idealen Gruppe war, als die Reifen noch in gutem Zustand waren. Ich konnte mich auch sofort verbessern, wurde aber auf meinen schnellen Runden in den Sektoren zwei und drei immer ein wenig aufgehalten. Als der Reifen anfing abzubauen, ging einfach nichts mehr voran und ich habe meine ganze Konzentration auf den zweiten Lauf gelegt."

"Aber in diesem Fall hat überhaupt nichts funktioniert. Ich habe mich fast in jeder Kurve verbremst, weil das Motorrad nicht richtig verzögert hat. Wir werden uns genau ansehen müssen, warum ich hinten keinen Grip hatte. Deshalb bin ich wieder reingekommen, weil es keinen Sinn gemacht hätte, weiterzufahren. Aber in der kurzen Zeit hatten wir keine Möglichkeit, etwas zu ändern. Es war also kein gutes Ende des Tages. Jetzt müssen wir die Ursache finden, und wir müssen uns überhaupt noch verbessern, denn ich fühle mich an bestimmten Stellen nicht wirklich wohl. Es gibt aber definitiv Raum für Verbesserungen. Abgesehen davon ist es kein Weltuntergang, wenn man die drei Erstplatzierten von heute nicht mit einbezieht. Wir reden hier von vier Zehntelsekunden, um unter den ersten Neun zu sein. Natürlich trägt auch die Strecke ein wenig dazu bei, dass es hier so eng zugeht. Aber ich denke, wenn wir etwas finden, damit ich mich etwas wohler fühle und anders fahren kann, dann ist auf jeden Fall etwas möglich, auch wenn der aktuelle Zustand nicht so schön anzusehen ist."

🇬🇧 Good approaches generate confidence

Marcel Schrötter was not entirely satisfied with the outcome of day one of practice in Valencia, after there were initially good approaches during both Friday’s free practices sessions.

In good conditions but with gusty winds in the afternoon, 29-year-old Marcel Schrötter started his farewell weekend from his German LIQUI MOLY Intact GP team and the highly competitive Moto2 World Championship on Friday. The German began the traditional season finale at Valencia's Circuit Ricardo Tormo in 15th place after FP1 this morning and then, he immediately was able to improve his lap time by 0.4 seconds in FP2.

But that should have been the maximum of the day, because Schrötter could not improve further after a changing the tyre. Lack of grip on the rear wheel and not the best feeling suffered reasons why he ended up in 20th place in the combined timesheet. Schrötter is confident, however, that he will be able to eliminate the problems by FP3 on Saturday and then successfully master a new attempt that will guarantee direct entry into Q2.

After the last four race weekends with constant time differences to the respective local time in Asia/Australia, the usual schedule of a weekend with the important qualifying races on Saturday afternoon will apply again in Valencia.

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P15 - 1´36.518 (16/16) / FP2: P20 - 1´36.153 (4/16)

"It was not an ideal start, even though things went a little better this morning than 15th place would suggest. We were one of the few who were out longer with the harder tyre. But I realized that nothing was possible to further improve with it and therefore, I entered the pits to change the tyre, but that was much too late. In the end I still had one lap in which I could improve significantly. But it is difficult to show the package’s full potential in a single lap. Still, the approach was not entirely wrong, and I wanted to build on that. In the second practice it went quite well at first, although I was not in an ideal group when the tyres were still in a good condition. I was also able to improve immediately but I was always held up a bit on my fast laps in sectors two and three. When the tyre started to drop, there was just nothing going on and I put all my concentration on the second run."

"But in this case, nothing worked at all. I missed the braking point in almost every corner because the bike was not decelerating properly. We will have to take a close look at why I had no grip at the rear. That is why I came in, because it would not have made sense to continue. But in the short time we had no possibility to change anything on the bike. So, it was not a good end to the day. Now we have to find the cause, and we have to improve at all, because I do not really feel comfortable in certain places. But there is definitely room for improvement. Apart from that, it is not the end of the world if you do not include the top three finishers from today. We are talking about four tenths of a second to be in the top nine. Of course, the track also contributes a bit to the fact that the competition is so close here. But I think if we can find something to make me feel a bit more comfortable and ride differently, then something is definitely possible, even if the current state is not so nice to look at."

#ValenciaGP - Moto2™ Combined Free Practice Times (FP1/FP2):

1 Pedro ACOSTA / SPA / Red Bull KTM Ajo / KALEX / 1´34.948 (FP2)

2 Augusto FERNANDEZ / SPA / Red Bull KTM Ajo / KALEX / 1´34.979 +0.031 (FP1)

3 Alonso LOPEZ / SPA / Beta Tools Speed Up / Boscoscuro / 1´35.128 +0.180 (FP2)

20 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX / 1´36.153 +1.205 (FP2)

#ValenciaGP - Moto2™ Time Schedule for Saturday November 5th (CET):

10:55 - 11:35 FP2

15:10 - 15:25 Q1

15:35 - 15:50 Q2