#AragonGP Post-race Test: WICHTIGE TESTARBEIT ERLEDIGT

Marcel Schrötter und sein Team Dynavolt Intact GP blieben am Montag nach dem Rennen für einen eintägigen Test noch in Aragón.

Bei guten Bedingungen war dieser Test auf dem selektiven Rundkurs im Hinterland Spaniens eine willkommene Gelegenheit, um sich in Hinblick auf die restlichen Rennen vorzubereiten, als auch bereits vorausschauend die Arbeit für nächste Saison zu beginnen. Der deutsche Moto2™ Rennstall und einige andere Teams teilten sich daher am Montag die Rennstrecke MotorLand Aragón.

Aufgrund seiner Verfassung war es für Marcel Schrötter ein kurzer, aber sehr intensiv genutzter Testtag. Der 24-Jährige konnte seinen Technikern und den Ingenieuren von Suter Racing wertvolle Informationen liefern, obwohl angesichts der Belastungen des vorangegangenen Wochenendes seine Aufgaben nach 34 Runden beendete.

#23 Marcel SCHRÖTTER (Dynavolt Intact GP, SUTER MMX2), WM-16. (44 Punkte):

"Am Sonntag nach dem Rennen war es zunächst nicht sicher, ob ich den Test fahren kann. Nach den vielen Medikamenten und schmerzstillenden Mitteln, die ich letzter Zeit genommen hatte, hat mein Körper im Rennen einfach zu rebellieren begonnen. Die Folge waren viele Konzentrationsfehler. Doch die Situation hat sich wieder schnell normalisiert und die Schmerzen waren am Abend kaum stärker als nach jeder Session an den Tagen zuvor. Es war einfach nur die längere Belastung, die mir zu schaffen machte."

"Doch die dauerhafte Beanspruchung machte sich natürlich bemerkbar und dass mit jeder Runde mehr die Hand etwas wund wurde. Vor allem am Montag beim Test. Daher bin ich in beiden Sessions, die ich fuhr, maximal immer nur vier, fünf Runden am Stück gefahren. Trotzdem war es ungemein wichtig, dass ich noch einmal auf die Zähne biss und diesen Test für mein Team absolvierte. Seit Sommer gibt es viele neue Teile, die endlich einer ordentlichen Prüfung unterzogen werden mussten. Es war gleichzeitig auch wichtig für mich, diese Änderungen zu probieren, um einfach für die restliche Saison und nächstes Jahr eine Richtung zu bestimmen."

"Wir haben insgesamt betrachtet einen guten Job gemacht, auch wenn ich wegen meiner Verfassung früher aufgehört habe. Es waren auf jeden Fall sehr interessante Dinge dabei. Doch jetzt gilt es meiner Hand eine Auszeit zu gönnen. Drei, vier Tage Ruhe werden notwendig sein und erst dann wieder mit leichtem Training zu beginnen. Vielleicht schaffe ich es sogar die Medikamente schrittweise abzustellen, sodass sich auch mein gesamter Körper in der Pause bis zum nächsten Rennen mehr und mehr erholen kann. In Japan will ich jedenfalls körperlich wieder in einer besseren Verfassung sein."