#JerezTest: VIEL TESTARBEIT ERLEDIGT

Marcel Schrötter startete in dieser Woche mit zwei intensiven Testtagen in Andalusien in die neue Saison.

Nur ein paar Tage nach dem spektakulären Saisonfinale am vergangene Wochenende in Valencia begann für Marcel Schrötter und sein deutsches Dynavolt Intact GP Team bereits die neue Saison. Ein zweitägiger Test am Donnerstag und Freitag im südspanischen Jerez de la Frontera war der Auftakt der Vorbereitungen für 2018. An beiden Tagen wurden die anwesenden Teams und Fahrer von herrlichem Wetter begrüsst. Die Bedingungen waren jeweils ab dem späteren Vormittag bis zum Testende um 18:00 Uhr perfekt. Es konnte also ausgiebig getestet werden. Der Circuito de Jerez ist den Fahrern von vielen Test und natürlich dem jährlichen Gran Premio de Espana bestens bekannt. Doch für diesen Test gab es mit einem neuen Streckenbelag eine unbekannte Grösse. Die gesamte Strecke wurde erst Ende Juli neu asphaltiert.

#23 Marcel SCHRÖTTER (Dynavolt Intact GP, SUTER MMX2), 1´43.171 (165 Runden):

"Ich habe am ersten Tag eigentlich gut begonnen und ich bin auch gleich auf eine starke Zeit gekommen. Ich hatte auf Anhieb ein super Gefühl für den neuen Asphaltbelag. Die ersten zwei Stunden war ich gut dabei, doch ab dem dritten Run bin ich irgendwie gegen eine Wand gefahren. Die Situation war vergleichbar wie beim Test zu Beginn des Jahres. Allerdings hatten wir damals noch kaum Erfahrung mit dem Motorrad. Mittlerweile kennen wir unser Paket recht gut und daher wundert es mich, dass ich nicht schneller wurde. Mit der Steigerung von einer knappen halbe Sekunde am zweiten Tag kann ich mich nicht zufriedengeben. Vielleicht habe ich es auch versäumt, die guten Bedingungen am Mittag besser zu nutzen. In den ersten Runs konnte ich mehrere Male diese Rundenzeit fahren. Doch im weiteren Verlauf des Freitags war die Pace gleich wie am Vortag. "

"Egal was wir probiert haben, ich konnte mich einfach nicht weiter steigern. Im Moment weiss ich wirklich nicht, was das Problem war. Womöglich spielte meine Hand nach mehreren Runs eine wesentlichere Rolle, als mir eigentlich bewusst war. Trotzdem haben wir an beiden Tage viele Dinge probiert und versucht das Positive herauszufiltern. Ein paar Sachen waren auf jeden Fall dabei, für die es sich lohnt, nochmals zu probieren und in diese Richtung weiter zu arbeiten. Doch hinsichtlich meiner Rundenzeit schaut das Ergebnis dieses Tests natürlich schlecht aus. Wichtig war allerdings, dass meine Crew und die Techniker von Suter viele Daten zum Analysieren gewonnen haben. Am Montag und Dienstag machen wir in Valencia weiter. Hoffentlich finden wir dort wieder zu unserer Form zurück, die wir in den vergangenen Wochen konstant zeigen konnten. Das wäre eine grosse Erleichterung für mich, um mit einem ruhigen Gewissen in die Winterpause gehen zu können."