#AndalucíaGP: «Unsere Pace muss noch schneller werden»

Aufgrund der starken Trainingsleistungen am vergangenen Wochenende hatte sich der 27-jährige Deutsche Moto2™ Pilot den Start in den Gran Premio de Andalucía einfacher vorgestellt.

Im Gegensatz zu letzter Woche fand Marcel Schrötter zum Auftakt des zweiten Jerez-Grand-Prix jene Leichtigkeit nicht wieder, mit der er in den freien Trainings beim Neustart der Saison stark auftrumpfte. Bei deutlich heisseren Bedingungen haderte er mit fehlendem Vertrauen für seine Rennmaschine. Schrötter landete am Freitag auf Rang zwölf der kombinierten Zeitenliste.

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P12 – 1´41.934 (4/15) / FP2: P9 - 1´42.488 (3/17)

"Es war nicht ganz der gelungene Start in das Wochenende, wie ich es mir erhofft hatte. Wir hatten deutlich mehr zu kämpfen als letztes Mal. In erster Linie wollten wir das Motorrad für die Vormittagssession geringfügig umbauen, um es hinsichtlich der Erfahrungen vom letzten Sonntag anzupassen. Mit diesen Änderungen bin ich aber weniger gut zurechtgekommen. Das soll nicht heissen, dass das Bike nicht funktioniert hat oder schlecht war, ich bin einfach mit der Situation zu diesem Zeitpunkt nicht klargekommen. Daher konnten wir leider die Trainingszeit nicht besser nutzen, um auf eine stärkere Rundenzeit zu kommen. Am Nachmittag hingegen sind wir nur mit gebrauchten Reifen draussen gewesen. Angesichts dieser Tatsache war die Position am Ende von FP2 gar nicht so schlecht, wenn man auch bedenkt, dass andere ihre Zeit mit neuen Reifen gefahren sind. Auf der anderen Seite ist aber unsere Pace nicht so schnell wie vor einer Woche. Am vergangenen Freitagnachmittag hatten wir auch mit gebrauchten Reifen eine gute Pace. Wir waren in der Lage konstant 1’42er Zeiten zu fahren."

"Das war heute nicht der Fall. Jetzt stellt sich die Frage warum. Natürlich ist nach dem Sturz das Motorrad komplett neu aufgebaut worden. Meine Mechaniker arbeiten dabei immer sehr genau und gewissenhaft. Es hat auch alles einwandfrei funktioniert, doch aus irgendeinem Grund habe ich mir schwergetan. Daher bin ich mit der Situation weniger happy. Das Motorrad ist jetzt eigentlich wieder auf den Stand von letzter Woche, als ich mich bis auf ein paar Kleinigkeiten super wohl gefühlt habe. Diese Dinge betrafen Anpassungen für das Rennen, die auch dieses Wochenende wieder notwendig sind. Wir werden es auch versuchen besser zu machen. Darüber hinaus müssen wir aber auch etwas finden, um mir wieder mehr Vertrauen zu geben. Unsere Pace muss wieder stärker werden. Von dem her haben wir für morgen einiges vor, damit das Motorrad wieder mit jener Leichtigkeit zu fahren ist, wie es zuletzt war. Das Team macht wie immer einen super Job. Heute war es übelst krass heiss. Ich denke, es war bislang der heisseste Tag überhaupt. Für die Mechaniker sind diese Bedingungen wirklich nicht ohne. Daher ein grosser Dank an alle, die hier unglaublich hart schuften müssen."

#AndaluciaGP Moto2™ - Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:

1 Marco BEZZECCHI / ITA / SKY Racing Team VR46 / KALEX / 1´41.525

2 Tetsuta NAGASHIMA / JPN / Red Bull KTM Ajo / KALEX / 1´41.553 +0.028

3 Jorge NAVARRO / SWI / Beta Tools Speed Up / Speed Up / 1´41.590 +0.065

12 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX / 1´41.934 +0.409

EN: «We need to get our pace up»

Due to strong performing during free practice sessions last weekend, the 27-year-old German Moto2™ rider had imagined an easier start to the Gran Premio de Andalucía.

In contrast to last week, Marcel Schrötter did not find the same ease at the opening day of the second Jerez Grand Prix as he had shown in the free practice sessions at the restart of the season. In significantly hotter conditions he struggled with a lack of confidence with his machine. This was why Schrötter finished twelfth in the combined practice times on Friday.

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P12 – 1´41.934 (4/15) / FP2: P9 - 1´42.488 (3/17)

"It was not quite the successful start to the weekend I had hoped for. We had to fight much more than last week. First and foremost, we wanted to slightly modify the bike for the morning session to adapt it to the experience of last Sunday. But I did not cope with these changes very well. That is not to say that the bike did not work or was bad, I just could not deal with the situation at that point. So unfortunately, we could not use the 40 minutes to our utmost to set to a stronger lap time. In the afternoon, however, we were only out on track with used tyres. Considering this, the position at the end of FP2 was not that bad, considering that others did their time with new tyres. On the other hand, our pace is not as fast as a week ago. Last Friday afternoon we had a good pace even with used tyres. We were able to race constantly in the 1'42 range."

"That was not the case today. Now the question is why. Of course, the bike was completely rebuilt after the crash. My mechanics always work very precisely and conscientiously. Everything worked perfectly, but for some reason I had a hard time. So, I am less happy with the situation. The bike is actually back at the same level as last week, when I felt really good except for a few small things. These things concerned adjustments for the race, which are necessary again this weekend. We will also try to make it better. But we also have to find something to give me more confidence back because our pace has to get stronger again. We have a lot of plans for tomorrow, so that the bike is as easy to ride as it was last time. The team is doing a great job as always. It was incredible hot today. I think it was the hottest day so far. For the mechanics, these conditions are brutally hard. So, a big thank you to everyone who has to work incredibly hard here."