#SpanishGP: Leichte Anlaufschwierigkeiten in Jerez

Marcel Schrötter kämpfte in den freien Freitagstrainings damit, das passende Gefühl für seine Rennmaschine zu finden.

Trotz schönem Wetter waren die Bedingungen zum Auftakt des vierten Saisonrennens an diesem Wochenende in Südspanien weniger stabil. Sonnenschein und immer wieder lebhaft auffrischender Wind waren womöglich eine Ursache, weshalb Marcel Schrötter auf der ihm bestens bekannten Rennstrecke in Südspanien ungewohnte Anlaufschwierigkeiten hatte. Schrötter beendete den Freitag in Jerez mit seiner Vormittagszeit auf Rang 13 der kombinierten Zeitenliste. Im Moment bedeutet das für den 28-jährige Deutschen der direkte Einzug in die zweite Qualifying-Phase. Um diesen Spot tatsächlich zu halten, muss in FP3 die erste Zeitattacke des Wochenendes sitzen, da die Zeitabstände wie immer sehr knapp sind.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P12 - 1´42.229 (13/16) / FP2: P14 - 1´42.415 (9/16):

"Unser Start in das Wochenende war im Grossen und Ganzen ok. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir schwergetan habe, mit dem Bike eins zu werden. Ich will dabei gar nicht nach Problemen auf Seiten des Motorrades suchen, sondern es war einfach schwer ein Gefühl aufzubauen. Daher war es fast unmöglich, geänderte Setup-Einstellungen oder irgendwelche andere Änderungen zu beurteilen bzw. zu spüren. Hinzu kamen auch mehrere Reifenwechsel, weshalb nur unschwer ein richtiger Rhythmus zustande kam. Es sind also ein paar Punkte zusammengekommen, die sich negativ ausgewirkt haben. Generell war es aber schwierig, ein Verständnis für das Motorrad aufzubauen. Trotzdem sind wir auf anständige Rundenzeiten gekommen und wir waren auch mit gebrauchten Reifen gut unterwegs."

"Mit frischen Reifen hingegen müssen wir noch ein Stück nachbessern. Der morgige Samstag verspricht hinsichtlich des neuen weichen Reifens interessant zu werden, den wir erstmals ausprobieren und der hauptsächlich für die Trainings gedacht ist. Das heisst, dass wir konzentriert und gleichzeitig hart arbeiten müssen, damit wir auch das Maximum aus diesem Reifen rausholen. Und zwar genauso, wie es viele andere Fahrer immer wieder vormachen. In dieser Hinsicht haben wir also eine Aufgabe vor uns, der wir uns aber gerne stellen. So weit war es aber ein ordentlicher Auftakt und jetzt werden wir in Ruhe alles analysieren, was wir heute gesehen haben, um für Samstag ein Paket zusammenzustellen, mit dem es für mich einfacher wird, ein Gefühl zu finden."

#SpanishGP - Moto2™ Kombinierte Zeitenliste (FP1/FP2):

1 Sam LOWES / GBR / Elf Marc VDS Racing Team / KALEX / 1´41.515 (FP2)

2 Remy GARDNER / AUS / Red Bull KTM Ajo / KALEX / 1´41.675 +0.160 (FP1)

3 Jake DIXON / GBR / Petronas Sprinta Racing / KALEX / 1´41.785 +0.270 (FP2)

13 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX / 1´42.229 +0.714 (FP1)

#SpanishGP - Moto2™ Zeitplan für Samstag, 1. Mai (MESZ):

10:55 - 11:35 FP3

15:10 - 15:25 Q1

15:35 - 15:50 Q2

EN: Slightly start-up issues in Jerez

During both Friday’s free practice sessions at round four of the season, Marcel Schrötter struggled to find the right feeling for his bike.

Despite fine weather, conditions were less stable at the start race weekend in southern Spain. Sunshine and from time-to-time fresh winds may have been one reason why Marcel Schrötter had unusual teething problems at the well-familiar to him Jerez circuit. At the end of day, Schrötter was placed in 13th position overall thanks to his lap time from this morning. That means the direct entry into Q2 yet for the 28-year-old German rider. But to secure this spot actually, the first time-attack of the weekend have to be well done in Saturday’s FP3, as the time gaps are, as always, very tight.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), FP1: P12 - 1´42.229 (13/16) / FP2: P14 - 1´42.415 (9/16):

"In general, our start to the weekend was okay. However, I have to say that I had a hard time becoming once with the bike. I do not want to look for problems on the bike’s part, but it was just difficult to build up a feeling. Therefore, it was almost impossible to judge or feel any changes to the setup or any other changes. In addition, there were also several tyre changes, so it was difficult to get a proper rhythm. So, a few points came together that had a negative impact. In general, however, it was difficult to build up an understanding of the bike’s behaviour. Nevertheless, we achieved decent lap times and we were also doing well with used tyres."

"With fresh tyres, on the other hand, we still have to do a bit of improvements. Tomorrow promises to be an interesting affair in terms of the new soft tyre, which we are trying out for the first time and which is mainly intended for the practice sessions. This means that we have to be focused and work hard at the same time to get the maximum out of this option. And we have to do it in the same way that many other riders are able to do so many times. So, in that respect we have a task ahead of us, but one we are happy to take on. So far, though, it has been a decent start and now we will take our time to analyze everything we have seen today in order to put together a package for Saturday that will make it easier for me to find a feeling."