#SpanishGP: Fokus auf Renntag in Andalusien

Marcel Schrötter kam im samstägigen Qualifying gleich mehrmals mit dem Regelwerk in Konflikt.

Dabei hat der zweite Trainingstag für Marcel Schrötter sehr erfreulich begonnen. In FP3 konnte sich der 28-jährige Moto2™ Pilot mit der erstmals an diesem Wochenende eingesetzten neuen weicheren Reifenmischung schnell anfreunden und letztendlich gut davon profitieren, als ihm in der Schlussphase dieses Trainings gegenüber dem Freitag eine Steigerung um 1,1 Sekunden gelang. Damit landete er in der kombinierten Zeitenliste aller freien Trainings auf Rang acht. Das bedeutete den direkten Einzug ins Q2.

In dieser zweiten Qualifying-Phase vermochte Schrötter allerdings den zweiten Reifen dieses Typs, den er zur Verfügung hatte, nicht optimal zu nutzen. Zunächst hatte er viel Verkehr auf der Strecke und später wurden seine schnellsten Zeiten, die er erst gegen Ende der 15-minütigen Session fuhr, allesamt wegen Überfahren der Streckenbegrenzung oder Missachtung gelber Flaggensignale gestrichen. Schrötter muss daher das vierte Saisonrennen aus der sechsten Reihe in Angriff nehmen.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), Startplatz 18 - 1´41.945 (2/8):

"Von meiner Seite war es sicher kein super Qualifying. Darüber brauchen wir erst gar nicht reden. Abgesehen davon sind aber alle Rundenzeiten gestrichen worden, die halbwegs vernünftig waren. Mir ist eigentlich keine Situation bewusst, dass ich irgendeinmal auf den Grünstreifen gekommen wäre, während es gelbe Flaggensignale sehr oft gegeben hat. Diese habe ich auch immer gesehen. Trotzdem denke ich, dass deswegen meine Zeiten gestrichen wurden. Die Sache ist jedenfalls extrem ärgerlich, weil man im Prinzip in so einer Situation nichts dagegen tun kann. Fakt ist, heute ist viel Pech zusammengekommen. Dass man die Session mit der Zeit von der ersten fliegenden Runde als Letzter beendet, ist natürlich sehr unschön. Zu diesem frühen Zeitpunkt versucht man praktisch nur ein Gefühl aufzubauen oder sich auf den Reifen einzuschiessen. Nichtsdestotrotz ist die ganze Angelegenheit sehr bedauerlich, weil ich bei weitem nicht alles rausholen habe können. Auf der anderen Seite entspricht die Rundenzeit auch nicht unseren Vorstellungen oder was unter normalen Umständen drinnen ist."

"Im Gegensatz dazu hätte meine beste Rundenzeit, die aber leider nutzlos war, für den zwölften Startplatz gereicht. Von dieser Ausgangsposition hätten wir noch halbwegs ordentlich ins Rennen starten können. Letztendlich stehen wir aber wieder weit hinten, was uns das Leben erneut enorm kompliziert macht. Andersrum hätten wir mit einer gewissen Garantie um eine ordentliche Punkteanzahl kämpfen können. Mir ist schon klar, dass es nie eine Sicherheit dafür gibt, aber wenn man von der sechsten Reihe losfahren muss, ist das Theater von vorherein wieder vorgegeben. Egal wie wir die Sache angehen, es kommt immer etwas dazwischen. Das eine Mal muss ich das Abschneiden auf meine Kappe nehmen, während ein anderes Mal unglückliche Umstände unser Spielverderber sind. Jammern hilft aber nichts, die Regeln sind nun mal so, ob man sie mag oder nicht. Wir können die Situation nicht ändern. Am Sonntag braucht es also wieder einmal eine starke Aufholjagd."

#SpanishGP - Moto2™ Rangliste Qualifying:

1 Remy GARDNER / AUS / Red Bull KTM Ajo / KALEX / 1´40.667

2 Fabio DI GIANNANTONIO / ITA / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / 1´40.738 +0.071

3 Marco BEZZECCHI / ITA / SKY Racing Team VR46 / KALEX / 1´40.753 +0.068

18 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX / 1´41.945 +1.278

#SpanishGP - Moto2™ Zeitplan für Sonntag, 2. Mai (MESZ):

08:50 - 09:10 Warm-Up

12:20 Rennen (23 Runden - 101,7 km)

EN: All focus on race day in Andalusia 

During Saturday afternoon’s qualifying practice, Marcel Schrötter came into conflict with the rules several times.

Thereby, day two of practice started very pleasantly for Marcel Schrötter. During FP3 in the morning, the 28-year-old Moto2™ rider quickly got to grips with the new softer tyre compound which Dunlop has brought for the first time this weekend and, he ultimately benefited well from it as Schrötter managed to improve by 1.1 seconds on his Friday time in the closing stages of this session. This put him in eighth place of the combined sheet of all the free practice sessions and foremost, that meant the direct entry into Q2.

In this second qualifying heat, however, Schrötter failed to make the most out of the second tyre of this type he had available. First, he had a lot of traffic on track and later his fastest lap times, which he set towards the end of the 15-minute session, were all cancelled for exceeding track limits or yellow flag infringements. Therefore, Schrötter have to tackle the fourth race of the season from sixth row.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), Grid position 18th - 1´41.945 (2/8):

"Certainly, it was not a great qualifying session from my side so, we do not even need to talk about that. Apart from that, however, all the lap times that were halfway reasonable were cancelled. I am not really aware of any situation where I have ever come on the green, whereas there were yellow flag signals very often, I also have seen it always. Nevertheless, I think that my lap times were cancelled because of this. Anyway, the whole thing is extremely annoying, because in fact you cannot do anything about it in such a situation. Therefore and this is fact, there was a lot of bad luck today. In the end, to close the session in last place with the lap time from the first flying lap is of course very unfortunate. At this early stage, you are practically just trying to build up a feeling or get grips with the tyres. Nevertheless, the whole affair is very regrettable because I was far from being able to get everything out of it. On the other hand, the lap time does not correspond to our expectations or what is possible under normal circumstances."

"In contrast, my best effort, which was unfortunately useless, would have been good enough for twelfth position on the starting grid. From this position we still could have started the race in somewhat of a halfway decent way. But in the end, we are far down the order, which makes life enormously complicated for us once more. On the other hand, we could have fought for a decent number of points with a certain guarantee although, I understand there is never any certainty of that. But if you have to leave the line from sixth row, the fuss is predetermined again. No matter how we go about it, something always comes up. One time I have to take apologize for my failure, while another time unfortunate circumstance is our spoilsport. But it does not help to complain, the rules are the way they are, whether you like them or not. We cannot change the situation. So, on Sunday we will need another strong performance to catch up."