#QatarGP: Saisonstart beim Flutlichtspektakel

Marcel Schrötter geht gleichermassen topmotiviert und topvorbereitet in die an diesem Wochenende mit dem Qatar Grand Prix beginnende Moto2™ Weltmeisterschaft.

2018 war Marcel Schrötters bislang beste Saison in seiner WM-Karriere. Sein erstes Podium in Misano im vergangenen September hatte wesentlichen Anteil zum achten Gesamtrang. Während der Wintertests gehörte der KALEX-Pilot hinsichtlich der Race-Pace immer zu den schnellsten Fahrern. Die positiven Testergebnisse geben also Zuversicht, beim traditionellen Auftaktrennen in der Wüste von Katar den Grundstein für eine abermals erfolgreiche Saison zu legen.

Der aktuelle WM-Kalender umfasst auch dieses Jahr wieder 19 Rennen. Das Eröffnungsrennen findet wie in den vergangenen Jahren unter der beeindruckenden Flutlichtanlage auf der Rennstrecke von Losail statt. Hinsichtlich der Technik gibt es aber einige Neuerungen bzw. Änderungen. Die wichtigste betrifft die neuen Einheitsmotoren von Triumph. Dieser Dreizylinder-Motor der englischen Traditionsmarke löst die 600cccm Honda-Triebwerke ab und hat mit 765ccm Hubraum mehr Leistung. Eine nicht minder unwichtige Änderung betrifft den Zeitplan eines Rennwochenendes. Für die Moto2- als auch für die Moto3-Klasse wurde das Qualifying-Format dem der Premier Class MotoGP angepasst, mit dem Unterschied, dass in den kleinen Klassen die ersten 14 Fahrer nach den freien Trainings direkt für das Q2 qualifiziert sind. Aus Q1 steigen die schnellsten vier Fahrer auf.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (Dynavolt Intact GP, KALEX):

"Wir hatten generell eine gute Saisonvorbereitung. Der Abschluss dieser war ebenso sehr positiv. Bei den Tests hatten wir immer eine gute Pace. Das Team hat ausserdem jederzeit super gearbeitet. Alles zusammen gibt daher ein beruhigendes Gefühl, mit dem wir also den ersten Grand Prix in diesem Jahr relativ gelassen entgegenblicken können. In der kurzen Pause von Montag bis Mittwoch habe ich mich mit Sport und Training gut erholt. Jetzt freue ich mich aber auf das erste Rennwochenende. Ich bin auch schon auf das neue Qualifying-Format gespannt. Wenn es nach mir gehen würde, hätte ich allerdings eine etwas andere Lösung parat. Aber ich finde die Sache auch so gut, weil man mit weniger Fahrer auf der Strecke einfacher mehr freie Runden fahren kann. Hoffentlich wird das dann auch tatsächlich der Fall sein. Normalerweise sollte sich aber am Ablauf bzw. der Arbeit an einem Rennwochenende nichts grossartig ändern. Die Basis für ein gutes Qualifying muss sowieso in den freien Trainings geschaffen werden. Wenn es allerdings einmal aus irgendwelchen Gründen nicht so gut laufen sollte oder wenn wir das erste Training wegen gewagter Reifenwahl nicht unter den ersten 14 beenden und dann die beiden anderen Sessions nass sein sollten, dann müssen wir eben schon in Q1 eine perfekte Quali-Runde hinbekommen. Das macht die ganze Geschichte bestimmt sehr spannend."

"Trotzdem ist es mir ein 15-minütiges Qualifying lieber, als eine Session über 45 Minuten, in der gewöhnlich die schnellsten Zeiten schon am Anfang gefahren werden. In der Vergangenheit war es jedenfalls meistens so. 2019 ist meine dritte Saison mit dem Intact-Team. Eine Konstanz wie diese ist mir sehr wichtig und gibt mir viel Rückhalt. Das gesamte Team, meine Crew und ich, wir sind inzwischen super aufeinander eingespielt. Ich fühle mich in meinem Umfeld überhaupt sehr wohl. Mit Tom habe ich dieses Jahr einen sehr erfahrenen Teamkollegen. Er kommt aus der MotoGP-Klasse zurück, zuvor gewann er zweimal in Folge den Vize-Titel in der Moto2. Einen Fahrer wie ihn im Team zu haben, kann also nur gut sein. Ich habe ihn vom ersten Moment an bei seiner Arbeit beobachtet und es wird auch weiterhin Dinge geben, die ich mir von ihm abschauen kann. Ich werde also versuchen möglichst viel zu lernen. Ausserdem vergleichen wir auch immer, was bei ihm besser funktioniert oder was er anders macht. Wir verstehen uns prächtig. Ich freue mich also auf eine schöne Saison."

Daten Loasil International Circuit:

Erstmals Austragungsort GP Qatar: 2004

Länge: 5.380 Meter

Breite: 12 Meter

Längste Gerade: 1.068 Meter

Linkskurven: 6

Rechtskurven: 10

Beste Moto2™ Pole-Position: 1´59.052 (2016)

Moto2™ Rundenrekord: 1´59.421 (2016)

Marcel Schrötters Resultate 2018: Startposition 9 / 7.

#QatarGP Moto2™ Zeitplan (MEZ):

Freitag, 08. März: 12:45 - 13:25 FP1

Freitag, 08. März: 17:05 - 17:50 FP2

Samstag, 09. März: 12:20 -13:00 FP3

Samstag, 09. März: 16:25 - 16:40 Q1

Samstag, 09. März: 16:50 - 17:05 Q2

Sonntag, 10. März: 13:10 - 13:30 Warm-Up

Sonntag, 10. März: 16:20 Rennen (20 Runden - 107,6 km)