#SpanishGP: Als Zehnter wieder wichtige Punkte mitgenommen

Von ungünstiger Ausgangsposition legte Marcel Schrötter mit einem Blitzstart den Grundstein für das zweite Top-Zehn-Ergebnis hintereinander.

Nach dem unglücklichen Ausgang des Qualifyings tags zuvor gab es für Marcel Schrötter nur eine Taktik. Diese ging schon am Start auf, als er vom 18. Startplatz gleich sechs seiner vor ihm losfahrenden Konkurrenten überrumpelte. Allerdings wurde Schrötters Vorwärtsdrang fortan von massiven Grip-Problemen eingebremst. Ab der zweiten Runde konnte er nur noch vereinzelte Überholmanöver starten. Vielmehr war Schrötter damit beschäftigt, seine Position im Rennen zu verteidigen.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), P10 +17.152:

"Mit Rang zehn müssen wir zufrieden sein. Es ist uns also wieder einmal Schadensbegrenzung gelungen. Obwohl unsere Leistung im Rennen erneut sehr anständig war, müssen wir schleunigst unsere Qualifyings besser hinbekommen. Ich hatte einen guten Start und zudem ist mir die erste Runde super gelungen. In den ersten Kurven habe ich viel riskiert, da ich einige Fahrer aussen überholt habe. Das war wirklich auf der letzten Rille und hätte auch leicht in die Hose gehen können. Aber wenn man von so weit hinten losfahren muss, dann bleibt dir einfach nichts anderes übrig, als ein Risiko einzugehen. Zum Glück ist aber alles gut gegangen und ich denke, das war auch der Schlüssel für das heutige Ergebnis. Im Vergleich zu meinen direkten Gegnern war ich nicht unbedingt der Schnellste, weil ich von Beginn an grosse Mühe mit dem Hinterrad-Grip hatte."

"Das war auch das einzige Manko, das wir uns genauer anschauen müssen. Ohne diesen Schwierigkeiten wäre vielleicht ein bisschen mehr möglich gewesen, wie zB. die Pace von Aron Canet mitzugehen. Abgesehen davon war es über die gesamte Distanz nicht leicht meine Position zu halten. Daher müssen wir froh sein, was wir erreicht haben und die Punkte mitnehmen. Beim nächsten Mal müssen wir im Qualifying aber unbedingt stärker sein, auch wenn dieses Wochenende viel Pech dabei war. Obwohl es einen Schritt besser gewesen wäre als bei den vorherigen Rennen, müssen wir endlich weiter vorne starten. Das Motorrad hat heute super funktioniert. Nur die Grip-Probleme sind ein Rätsel, weil diese in diesem Ausmass das gesamte Wochenende nie ein Thema waren."

#SpanishGP - Moto2™ Rennergebnis (23 Runden):

1 Fabio DI GIANNANTONIO / ITA / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / 39´07.396

2 Marco BEZZECCHI / ITA / SKY Racing Team VR46 / KALEX / +1.722

3 Sam LOWES / GBR / Elf Marc VDS Racing Team / KALEX / +2.229

10 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / LIQUI MOLY Intact GP / KALEX / +17.152

Moto2™ WM-Stand:

1 Remy GARDNER / AUS / KALEX / 69

2 Sam LOWES / GBR / KALEX / 66

3 Raul FERNANDEZ /SPA / KALEX / 63

11 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / KALEX / 20

EN: Important points scored in tenth place

Coming from an unfavourable starting position, a lightning start was the base for Marcel Schrötter to secure a second top ten result in a row.

After the unfortunate outcome of Saturday’s qualifying practice, there was only one tactic for Marcel Schrötter and it worked right from the start, when he passed six of his rivals in front of him by surprise coming from P18 on the starting grid. However, Schrötter's forward momentum was slowed from then on by massive grip issues. From the second lap onwards, he only was able to launch a limited number of overtaking manoeuvres. Instead getting more towards the front, Schrötter was busy defending his position in the race.

 

#23 Marcel SCHRÖTTER (LIQUI MOLY Intact GP, KALEX), P10 +17.152:

"We have to be satisfied with today’s tenth place. So once again we managed to limit the damage. Although our performance in the race was very decent again, we have to perform a lot better in qualifying as soon as possible. I had a good start and on top of that I did a great first lap. In the first corners I risked a lot, as I overtook some riders on the outside line. That was really on the last groove and it could easily have gone in the pants. But when you have to start far down the order on the grid, you simply have no other choice than to take a risk. Fortunately, though, everything went well, and I think that was also the key for today's result. Compared to my direct opponents, I was not the fastest because I had a lot of trouble with the rear grip right from the start."

"That was also the only shortcoming that we need to take a closer look at. Without these difficulties, perhaps a little more would have been possible, such as keeping up with the pace of Aron Canet. Apart from that it was not easy to keep my position during the entire race. So, we have to be happy with what we have achieved today and take the points with. But next time we definitely have to be stronger in qualifying, even though there was a lot of bad luck in the game this weekend. Although it would have been a step better than in previous races, we finally have to start a lot more towards the front. The bike worked great today. Only these grip issues are a mystery, because they were never a big task to this extent throughout the weekend."