#2024KickOff: Guter Start mit positivem Jerez-Tests

Marcel Schrötter und sein italienisches WorldSSP-Team MV Agusta Reparto Corse begannen ihre Vorbereitungen für die kommende Meisterschaft mit einem langen Aufenthalt auf dem Circuito de Jerez in Südspanien. Insgesamt wurde fünf Tage lang fleissig getestet.

Der lange Aufenthalt hat sich für Marcel Schrötter und sein Team gelohnt, denn abgesehen vom ersten Tag am vergangenen Samstag, als die Strecke nach dem Regen der Vortage langsam abtrocknete, wurden die Bedingungen immer besser. Das Team nahm zunächst an einer Track Days-Veranstaltung teil, bevor die Rennstrecke am Mittwoch und Dienstag den Teilnehmern der Superbike- und Supersport-WM gehörte. Der erste Test des neuen Jahres fand bei herrlichem Wetter statt.

Der Test begann für Schrötter bei perfekten Bedingungen sehr gut. Der MV Agusta-Pilot war am Mittwoch der schnellste aller Supersport-Piloten. Für den abschließenden Donnerstag konzentrierten sich der 31-jährige Deutsche und seine Crew auf viele Vergleichstests, so dass er seine Rundenzeit vom Vortag nicht mehr verbessern konnte und schliesslich auf dem fünften Platz der kombinierten Zeitenliste landete.

Die FIM Supersport World Championship 2024 beginnt am letzten Februarwochenende auf der malerischen Insel Phillip Island im Süden Australiens. In der gleichen Woche haben alle Teams und Fahrer die Möglichkeit, ihren Rennmaschinen bei einem offiziellen Test am Montag und Dienstag den letzten Schliff zu geben.

#23 Marcel SCHRÖTTER (MV Agusta Reparto Corse, MV Agusta F3 800 RR)

"Im Allgemeinen war es ein guter Start für uns. Die ersten drei Tage im Rahmen der Track Days waren sehr nützlich, um schnell ein gutes Gefühl aufzubauen und wieder auf Speed zu kommen, und ich bin auch sehr schnell recht flott unterwegs gewesen. Die Veranstaltung war gut organisiert, denn es waren nicht allzu viele Fahrer in unserer Gruppe auf der Strecke und alle waren auch sehr schnell. So konnten wir die Sessions gut nutzen und sind viel gefahren. Das hat uns geholfen, viele Dinge auszuprobieren und uns auf den richtigen Test Mitte der Woche vorzubereiten. Es war richtig cool, zum ersten Mal mit meinem Team an so einem Test teilzunehmen, weil man mit vielen Vergleichstests die Testarbeit noch konsequenter durchführen kann."

"Der erste Tag verlief sehr gut, obwohl wir nicht sicher waren, ob wir für bestimmte Teile eine Bestätigung erhalten hatten. Dennoch war es ein positiver Tag, denn wir haben gute Arbeit geleistet und konnten konstant schnelle Zeiten fahren. In meinem Fall waren die Rundenzeiten am Donnerstag nicht so wichtig, da wir zu sehr mit dem Ausprobieren und Bestätigen wichtiger Dinge beschäftigt waren. Es stellte sich auch heraus, dass die Strecke am späten Vormittag, von etwa 11:45 bis 12:30 Uhr, am schnellsten war. Das haben viele Supersport-Fahrer genutzt, um auf weichen Reifen auf Zeitenjagd zu gehen, und diese sind dann bis zum Ende unverändert geblieben. Wir hingegen haben uns auf unsere Aufgaben konzentriert und das bis zur letzten Minute des Tests auch so gemacht."

"Es war ein sehr wichtiger Tag, auch wenn ich ihn nicht so sehr genossen habe, weil ich mich auf dem Motorrad nicht ganz so wohl gefühlt habe wie zuvor. Aber wie ich schon sagte, ist ein Test auch dazu da, sich Zeit für bestimmte Dinge zu nehmen. Wir haben auch einige interessante Dinge herausgefunden, und es war gut, weitere Informationen zu sammeln. Wir werden sie nun analysieren, um zu sehen, wie wir das erste Rennwochenende in Australien am sinnvollsten angehen können und natürlich auch den Test dort noch bestmöglich nutzen."

EN: 2024 kicks off with positive Jerez tests

Marcel Schrötter and his Italian WorldSSP team MV Agusta Reparto Corse began their preparations for the upcoming championship with a long stay at the Circuito de Jerez in southern Spain. They spent a total of five days testing diligently.

The long stay was worthwhile for Marcel Schrötter and his team, because apart from the first day last Saturday, when the track slowly dried out after the rain of the previous days, conditions got better and better. The team first took part in a Track Days event before the circuit got in the hands of the majority of Superbike and Supersport World Championship participants on Wednesday and Thursday. The first test of the new year took place in glorious weather.

In perfect conditions, Schrötter started very well for the campaign ahead of him when the MV Agusta rider set the fastest lap time of all Supersport riders on Wednesday. For the final Thursday, the 31-year-old German and his crew were focussed on many comparison tests, so that he was unable to improve on his lap time from the previous day and ultimately finished fifth in the combined timesheet.

The 2024 FIM Supersport World Championship kicks off on the last weekend of February at picturesque Phillip Island in the south of Australia. In the same week, all teams and riders will have the opportunity to put the finishing touches to their race bikes during an official test on Monday and Tuesday.

#23 Marcel SCHRÖTTER (MV Agusta Reparto Corse, MV Agusta F3 800 RR)

"In general, it was a good start for us. The first three days at the Track Days were very useful to quickly build up a good feeling and get back up to speed again, and I was also able to lap very fast quickly. The event was well organized because there were not too many riders in our group on track and they were all very fast. So, we were able to make good use of the sessions and put in a lot of laps. This helped us to try out many things and prepare for the first proper test in the middle of this week. It was really cool to take part in a test like this with my team for the first time, because you can carry out the workload of testing even more consistently with lots of back-to-back trails."

"The first day went very well, although we were not sure whether we had received a confirmation for certain parts. Nevertheless, it was a positive day because we did a good job and were able to set consistently fast lap times. In my case, lap times were not so important on Thursday as we were too busy trying out and confirming important things. It also turned out that the track was at its fastest late in the morning, from around 11:45 to 12:30. Many Supersport riders took advantage of this to go out with soft tyres and push for a time attack, and these times remained unchanged until the end. We, on the other hand, concentrated on our tasks and continued to do so until the last minute of the test."

"It was a very important day, even if I did not enjoy it as much because I did not feel quite as comfortable on the bike as before. But as said, a test is also there to take time for certain things. We also found out some interesting things and it was good to gather more information. We will now analyze it to see how we can best approach the first race weekend in Australia and, of course, make the most of the test there."

Combined Times WorldSSP Test Jerez:
1 Stefano MANZI / ITA / Ten Kate Yamaha Racing / Yamaha YZF R6 / 1´41.388
2 Can ÖNCÜ / TUR / Kawasaki Puccetti Racing / Kawasaki ZX-6R / 1´41.724 +0.336
3 Adrian HUERTAS / SPA / Aruba.it Racing - Ducati / Ducati Panigale V2 / 1´41.942 +0.554
5 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / MV Agusta Reparto Corse / MV AGUSTA F3 800 RR / 1´42.015 +0.627