#AragonTest: Aufregend und abwechslungsreich
Marcel Schrötter und sein Team WRP Racing haben am vergangenen Montag auf der Rennstrecke MotorLand Aragón in Spanien grundlegende Testaufgaben absolviert. Am Dienstag wurde er vom BMW WordSBK-Werksteam eingeladen, deren Superbike zu testen.
Für den 32-jährigen Marcel Schrötter kam die Reise ins Hinterland von Barcelona genau zum richtigen Zeitpunkt, um während der langen Sommerpause wieder Rennstimmung aufzunehmen. Der Schwerpunkt für ihn und sein in Prag ansässiges Team lag auf dem Testen von Fahrwerkskomponenten. Zu diesem Zweck holte sein Team mit den Italienern Matteo Ferrari und Lorenzo Baldassarri erfahrene Verstärkung hinzu. Beide sind aktuell in der FIM MotoE™ World Championship sehr erfolgreich.
Nach Abschluss seiner Arbeit für WRP Racing verbrachte Schrötter einen Tag im WorldSBK-Lager, wo er die Gelegenheit hatte, die Werks-BMW M 1000 RR des Testteams des Münchner Herstellers zu fahren und kennenzulernen.
Die FIM Supersport World Championship geht am nächsten Wochenende mit dem Meeting in Magny-Cours, Frankreich, in das letzte Saisonviertel. Am letzten September-Wochenende wird die Serie Aragón besuchen.
#23 Marcel SCHRÖTTER (WRP Racing, Ducati Panigale V2)
«Zunächst einmal bin ich froh, dass wir diesen Test hatten, der die lange Sommerpause verkürzt hat. Ich bin dem Team auch sehr dankbar, dass es uns die Möglichkeit gegeben hat, neue Fahrwerkskomponenten zu testen. Das Gesamtergebnis war sehr positiv. Am ersten Tag wurden wir bei dieser Arbeit von Matteo Ferrari unterstützt, der sich meinen Aussagen, die ich schon seit einiger Zeit mache, anschloss. Und am zweiten Tag fuhr Lorenzo Baldassari mein Supersport-Motorrad. Auch seine Aussagen bestätigten meine. Es gingen also alle Statements in die gleiche Richtung. Aus dieser Perspektive war es ein sehr wichtiger Test für uns, der viele wertvolle und positive Informationen geliefert hat.»
«Was den zweiten Tag angeht, an dem ich das BMW Superbike fahren durfte, möchte ich meinem Team WRP und Teamchef Ludek Weag meinen aufrichtigen Dank dafür aussprechen, dass sie mir diese Gelegenheit erlaubt haben. Dieser Tag war bereits geplant, als wir den Test in Aragón noch gar nicht auf unserer Liste hatten, und selbst als wir Anfang dieser Woche mit dem Team zum Testen nach Aragon fuhren, änderte sich nichts daran, dass ich einen Tag dort mit BMW verbringen konnte. Es war eine unglaublich spannende Gelegenheit für mich, zu sehen, wie ich mit einem Superbike nach WSBK-Spezifikation und Pirelli-Reifen zurechtkommen würde. Es war mir auch eine Ehre, ein Motorrad eines deutschen Herstellers zu fahren. Leider konnte ich erst ab Mittag fahren, was für mich nicht optimal war. Dennoch bin ich BMW sehr dankbar, dass sie mir diese Gelegenheit gegeben haben, mich zu empfehlen und auch zu sehen, wie ein solches Motorrad funktioniert. Die Unterschiede zu anderen Superbikes, wie zum Beispiel einem Langstreckenmotorrad, sind ziemlich gross. Ich muss jedoch sagen, dass ich mich relativ schnell damit wohlgefühlt habe. Aber es gab viel zu lernen und zu verstehen, nämlich wenn der Grip nachlässt und als es am Nachmittag heiss wurde. Am Ende wurde das Gefühl immer besser und ich hatte das Gefühl, dass ich etwas mehr pushen konnte, aber leider war der Tag vorbei, weil wir auch wegen ein paar Regentropfen kurz vor Testende weiter etwas Zeit verloren. Aber ich denke, dass ich für meine ersten 35 Runden mit einem richtigen Superbike ziemlich ordentlich abgeschnitten habe. Auf jeden Fall hatte ich viel Spass und habe auch nichts kaputt gemacht, was das Wichtigste war.»
«Es war eine mega-coole Erfahrung, die mir BMW ermöglicht hat, wofür ich sehr dankbar bin. Aber jetzt liegt der Fokus wieder voll und ganz auf die WorldSSP, wo es nächste Woche in Magny-Cours weitergeht. Ich freue mich auf das Rennwochenende dort und bin gespannt, was die Zukunft bringt.»
EN: Exciting and varying days of testing in Aragón
Marcel Schrötter and his team WRP Racing completed fundamental testing tasks at Spanish MotorLand Aragón circuit last Monday. On Tuesday, he was invited by BMW WorldSBK factory team to ride its Superbike.
For 32-year-old Marcel Schrötter, the trip to the outback of Barcelona came at just the right time to get back into racing mode during the long summer break. The focus for him and his Prague-based team was on testing new chassis components. To this end, his team brought in experienced reinforcements in the form of Italian riders Matteo Ferrari and Lorenzo Baldassarri. Both are currently enjoying great success in the FIM MotoE™ World Championship.
After completing his work for WRP Racing, Schrötter spent a day at the WorldSBK camp, where he had the opportunity to ride and get to know the factory BMW M 1000 RR bikes belonging to the Munich-based manufacturer's test team.
The FIM Supersport World Championship enters the final quarter of the season next weekend with the meeting in Magny-Cours, France. The series will visit Aragón on the last weekend in September.
#23 Marcel SCHRÖTTER (WRP Racing, Ducati Panigale V2)
«First, I am glad we had this test, which shortened the long summer break. I am also very grateful to the team for giving us the opportunity to test new chassis components. The overall result was very positive. On the first day, we were supported in this work by Matteo Ferrari, who agreed with the statements I have been making for some time. And on the second day, Lorenzo Baldassari rode my Supersport motorcycle. His statements also confirmed mine. So, all the statements pointed in the same direction. From this perspective, it was a very important test for us, which provided a lot of valuable and positive information.»
«As for the second day when I got to ride the BMW Superbike, I would like to express my sincere thanks to my team WRP and the boss Ludek Weag for giving me this opportunity. This day had already been planned when we did not even have the test in Aragón on our list, and even when we went to Aragón with the team for testing at the beginning of this week, nothing changed in terms of me being able to spend a day there with BMW. It was an incredibly exciting opportunity for me to see how I would cope with a fully WSBK-spec Superbike and Pirelli tyres. It was also an honour to ride a motorcycle from a German manufacturer. Unfortunately, I could not ride until noon, which was not ideal for me. Nevertheless, I am very grateful to BMW for giving me this opportunity to prove myself and also to see how such a motorcycle works. The differences to other superbikes, such as an endurance motorcycle, are quite significant. However, I have to say that I felt comfortable with it relatively quickly. But there was a lot to learn and understand, namely when the grip started to drop and when it got hot in the afternoon. In the end, the feeling got better and better and I felt like I could push a bit more, but unfortunately the day was over because we lost some more time due to a few raindrops shortly before the end of the test. But I think I did pretty well for my first 35 laps aboard real Superbike. In any case, I had a lot of fun and did not damage anything, which was the most important thing.»
«It was a mega-cool experience that BMW made possible for me, for which I am very grateful. But now the focus is back fully on WorldSSP, which continues next week at Magny-Cours. I am looking forward to the race weekend there and am excited to see what the future holds.»