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#EUROMOTO2026: Mit Podium neuen Karriereabschnitt begonnen

12-05-2026

Marcel Schrötter setzte beim Saisonauftakt der Deutschen Meisterschaft am Sonntag ein echtes Zeichen und zeigte, dass er in seiner ersten nationalen Supebike-Saison ein Top-Anwärter sein will. Im ersten Rennen am Sachsenring belegte er den zweiten Platz.

Am vergangenen Wochenende begann ein neues Kapitel in der Karriere des 33-jährigen Marcel Schrötter. In gewisser Weise kehrt der Oberbayer in die nationale Meisterschaft zurück, da er vor über 20 Jahren seine ersten Motorradrennen in der IDM bestritt. Nach vielen Jahren Rennsport auf höchstem Niveau...

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#EUROMOTO2026: Langerwarteter Saisonstart

07-05-2026

An diesem Wochenende beginnt ein weiteres neues Kapitel in Marcel Schrötters Karriere, wenn er am Sachsenring sein Debüt in der hart umkämpften Superbike-Klasse der Deutschen Meisterschaft gibt.

Neben seiner Teilnahme an der Langstrecken-Weltmeisterschaft wird Marcel Schrötter in diesem Jahr auch in der «EURO MOTO Superbike»-Serie an den Start gehen. Kurz vor Weihnachten letzten Jahres entschied sich der 33-jährige Rennfahrer aus Oberbayern zu diesem Schritt und unterzeichnete einen Vertrag beim Team GERT56 by RS Speedbikes aus Pirna.

Wie in der Langstrecken-Weltmeisterschaft wird Schrötters...

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#EWC2026 24Heures Le Mans: Starker Einstand mit Platz vier beim Saisonauftakt

20-04-2026

Marcel Schrötter hat sein erstes 24-Stunden-Abenteuer trotz Schmerzen erfolgreich bewältigt. Bei seinem Debüt in Le Mans fehlte ausserdem nicht viel für eine Podiumsplatzierung.

Der 33-Jährige Marcel Schrötter hat in der Langstrecken-Weltmeisterschaft eine neue Herausforderung gefunden. Mit dem in Karlsruhe beheimateten Team ERC Endurance startete der Oberbayer am vergangenen Wochenende in Le Mans, Frankreich, in die neue Saison.

Schrötter fühlte sich in seiner neuen Umgebung, bei seinen Aufgaben und auf der BMW M 1000 RR des Teams sofort zu Hause. Von Anfang an...

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#EWC2026 24Heures Le Mans: Debüt als Stammfahrer in der Langstrecken-Weltmeisterschaft

16-04-2026

Marcel Schrötter ist für die aktuelle Saison in das Fahrerlager der Langstrecken-Weltmeisterschaft gewechselt. Mit dem Team ERC Endurance und BMW hat er heimische Partner gefunden.

Spätestens seit seinem Debüt beim berühmten 8-Stunden-Rennen von Suzuka in Japan hat Marcel Schrötter seine Leidenschaft für den Langstreckenrennsport entdeckt. Im vergangenen Winter wechselte der 33-Jährige aus Oberbayern zu Uwe Reinhards Team ERC Endurance, das in Karlsruhe beheimatet ist.

Schrötter wird sich die BMW M 1000 RR des Teams mit den erfahrenen Spanier David Checa und dem...

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#EUROMOTO2026: Mit Podium neuen Karriereabschnitt begonnen

Marcel Schrötter setzte beim Saisonauftakt der Deutschen Meisterschaft am Sonntag ein echtes Zeichen und zeigte, dass er in seiner ersten nationalen Supebike-Saison ein Top-Anwärter sein will. Im ersten Rennen am Sachsenring belegte er den zweiten Platz.

Am vergangenen Wochenende begann ein neues Kapitel in der Karriere des 33-jährigen Marcel Schrötter. In gewisser Weise kehrt der Oberbayer in die nationale Meisterschaft zurück, da er vor über 20 Jahren seine ersten Motorradrennen in der IDM bestritt. Nach vielen Jahren Rennsport auf höchstem Niveau auf internationaler Ebene hat Schrötter nun den deutschen Meistertitel in der höchsten Prädikatsklasse bei den Superbikes ins Visier genommen.

Der Auftakt zum ersten Rennwochenende der neuen Saison war von wechselhaftem Wetter geprägt. Die freien Trainings am Freitag fanden unter gemischten Bedingungen statt. Als die Strecke am Sachsenring am späten Nachmittag endlich richtig abtrocknete, beendete Schrötter den Tag mit der drittschnellsten Rundenzeit auf seiner BMW M 1000 RR. In der Superpole am Samstag unter guten Bedingungen gelang ihm nicht mehr als der siebte Platz, was einen Start aus der dritten Reihe für die Rennen bedeutete. 

Die Bedingungen am Renntag waren klar und das Wetter schön. EURO MOTO Superbike-Rookie Marcel Schrötter zeigte im ersten Rennen seine Klasse und belegte den zweiten Platz. Diese Leistung konnte er im zweiten Rennen am Nachmittag nicht ganz wiederholen und wurde Vierter. Nach dem ersten Meeting liegt er in der Meisterschaft derzeit auf dem zweiten Gesamtrang.

Nächste Station ist Ende Mai das Automotodrom Brno bei den Nachbarn in der Tschechischen Republik.

#23 Marcel SCHRÖTTER (GERT56 by RS Speedbikes, BMW M 1000 RR)
Startplatz 7 / Rennen 1: P2 / Rennen 2: P4

«Ich freue mich sehr über den zweiten Platz im ersten Rennen. Besonders, da das Podium für mich etwas überraschend kam, nachdem ich aus der dritten Reihe starten musste. Hinzu kam eine gewisse Unsicherheit, wie das Rennen verlaufen würde. Zunächst einmal auf meiner Seite, da ich ein Rookie auf dem Superbike und in dieser Meisterschaft bin. Aber auch wegen der schlechten Wetterbedingungen am Freitag, die uns viele Trainingsrunden gekostet haben. Das war allerdings bei allen anderen auch der Fall. In der Superpole hatten wir jeweils nur zwei oder drei Runden Zeit, um eine Zeit zu setzen, was einem nicht viel Erfahrung darüber gibt, was mit dem Reifen nach fünf, sechs oder sieben Runden passiert. Unter diesen Umständen war mein erstes Rennen fast perfekt. Natürlich ist es nur wirklich perfekt, wenn man als Sieger ganz oben auf dem Podium steht. Aber ich muss auch sagen, dass die Ducati da vorne momentan in einer eigenen Liga fährt. Am Sachsenring konnten wir einfach nichts dagegen ausrichten. Daher war der zweite Platz das maximal Mögliche, aber das sollte nicht der Standard für den Rest der EURO MOTO-Saison sein. Das Ziel ist ganz klar, die rote Maschine zu schlagen. Aber so weit bin ich sehr zufrieden damit, wie ich dieses Rennen fahren konnte.»

«Für das zweite Rennen haben wir aufgrund der Erfahrungen aus dem ersten Lauf einige technische Änderungen vorgenommen. Leider hat die Wahl eines anderen Vorderreifens nicht den erhofften Schub gebracht. Diese Entscheidung hat die Vorteile, die ich im ersten Rennen gegenüber meinen direkten Konkurrenten hatte, zunichte gemacht. Generell hatte ich mehr Schwierigkeiten, meine Linie zu halten und meine Schaltpunkte richtig zu treffen. Es war ein bisschen schade, denn ich hatte die Pace und die Power für einen zweiten Podiumsplatz. Letztendlich ist es, wie es ist, da wir diese Entscheidung als Team getroffen haben und ich als Fahrer das letzte Wort hatte. Der vierte Platz ist immer noch keine Katastrophe; vielmehr haben wir eine gute Schadensbegrenzung betrieben. Noch wichtiger ist, dass die Informationen, die wir sammeln konnten, uns beim nächsten Mal in Brünn definitiv sehr helfen werden. Ich freue mich schon darauf und werde wieder alles geben, um dort um das Podium zu kämpfen. Vorerst bin ich insgesamt zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes am Sachsenring. Es war sicherlich ein gutes Debüt in einer für mich neuen Meisterschaft.»

EN: Podium finish at 2026 EURO MOTO season opener

On Sunday, Marcel Schrötter made a real statement at the German Championship’s opening round, proving he's a top contender in his first national Superbike season by taking second place in the first race at the Sachsenring.

Last weekend, a new chapter began in the career of 33-year-old Marcel Schrötter. In a way, the Upper Bavarian is returning to the national championship, as he competed his first motorcycle races in IDM more than 20 years ago. After many years of racing at the highest international level, Schrötter has now set his sights on the German championship title in the series’ premier class Superbike.

However, the kick-off to the first race weekend of the new season was marked by changeable weather. Friday's free practice sessions took place under mixed conditions. When the track at the Sachsenring finally dried out properly in the late afternoon, Schrötter finished the day with third-fastest lap time aboard his BMW M 1000 RR run by the GERT56 team. In Saturday's Superpole under good conditions, he couldn't manage more than seventh place, which meant a third row start for the races.

Conditions on race day were clear and the weather was beautiful. EURO MOTO Superbike rookie Marcel Schrötter showed his class in Race 1, taking second place. He couldn't quite repeat that performance in the second race in the afternoon and finished fourth. After the first meeting, he currently sits in second place overall in the championship.

The next stop of the series is the Automotodrom Brno in the neighbouring Czech Republic at this month’s last weekend.

#23 Marcel SCHRÖTTER (GERT56 by RS Speedbikes, BMW M 1000 RR)
Grid position 7 / Race 1: P2 / Race 2: P4

«I am really happy about taking second place in the first race. Especially since the podium was a bit of a surprise for me after having to start from the third row. On top of that, there was some uncertainty about how the race would go on. First of all, on my end, being a rookie on a Superbike and in this championship. But also, because of the bad weather on Friday, which was very costly in terms of practice laps. Though, that was the case for everyone else too. In Superpole, however, we only had two or three laps each to set a time, which does not give much experience regarding what happens to the tire after five, six, or seven laps. Under those circumstances, my first race was almost perfect. Of course, it is only truly perfect when you are at the top step of the podium as the winner. But I also have to say that the Ducati up in front is currently in a league of its own. At the Sachsenring, there was simply nothing we could do against it. Therefore, second place was the absolute maximum possible, but that should not be standard for the rest of the EURO MOTO season. The goal is clearly to beat the red machine. But so far, I am very satisfied with how I was able to ride this race.»

«For the second race, we made some technical changes based on what we have learned in the first heat. Unfortunately, choosing a different front tire did not give us the boost we were hoping for. That decision wiped out the advantages I had over my direct competitors in the first race. Overall, I had a harder time holding my lines and hitting the shifting points correctly. It was a bit of a shame because I had the pace and the power for a second podium finish. In the end, it is what it is, since we made that decision as a team and I had the final say as the rider. Fourth place still is not a disaster; if anything, we did a good job of damage control. More importantly, the information we gathered will definitely help us a lot next time in Brno. So, I am already looking forward to it and will give it my all again to fight for the podium there. For now, I am happy overall with how the weekend went at the Sachsenring. It was certainly a good debut in a championship that's new to me.»

EURO MOTO SBK – Kombinierte Zeitenliste Freie Trainings:
1 Lukas TULOVIC / GER / Triple M Ducati Frankfurt / Ducati Panigale V4R / 1´22.447
2 Hannes SOOMER / EST / Masteroil Alpha Van Zon BMW / BMW M 1000 RR / 1´23.137 +0.690
3 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / GERT56 by RS Speedbikes / BMW M 1000 RR / 1´23.218 +0.771

EURO MOTO SBK – Superpole 2:
1 Lukas TULOVIC / GER / Triple M Ducati Frankfurt / Ducati Panigale V4R / 1´22.447
2 Hannes SOOMER / EST / Masteroil Alpha Van Zon BMW / BMW M 1000 RR / 1´22.356 +0.283
3 Markus REITERBERGER / GER / Masteroil Alpha Van Zon BMW / BMW M 1000 RR / 1´22.518 +0.445

7 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / GERT56 by RS Speedbikes / BMW M 1000 RR / 1´22.868 +0.795

EURO MOTO SBK – Rennen 1 (18 Runden):
1 Lukas TULOVIC / GER / Triple M Ducati Frankfurt / Ducati Panigale V4R / 25´06.028
2 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / GERT56 by RS Speedbikes / BMW M 1000 RR / +4.803
3 Markus REITERBERGER / GER / Masteroil Alpha Van Zon BMW / BMW M 1000 RR / +5.486

EURO MOTO SBK – Rennen 2 (18 Runden):
1 Lukas TULOVIC / GER / Triple M Ducati Frankfurt / Ducati Panigale V4R / 25´03.104
2 Twan SMITS / NED / Team Apreco - Yamaha / Yamaha YZF -R1 / +5.298
3 Hannes SOOMER / EST / Masteroil Alpha Van Zon BMW / BMW M 1000 RR / +7.325
4 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / GERT56 by RS Speedbikes / BMW M 1000 RR / +9.928

EURO MOTO SBK Stand:
1 Lukas TULOVIC / GER / Ducati / 50
2 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / BMW / 33
3 Twan SMITS / NED / Yamaha / 30

#EUROMOTO2026: Langerwarteter Saisonstart

An diesem Wochenende beginnt ein weiteres neues Kapitel in Marcel Schrötters Karriere, wenn er am Sachsenring sein Debüt in der hart umkämpften Superbike-Klasse der Deutschen Meisterschaft gibt.

Neben seiner Teilnahme an der Langstrecken-Weltmeisterschaft wird Marcel Schrötter in diesem Jahr auch in der «EURO MOTO Superbike»-Serie an den Start gehen. Kurz vor Weihnachten letzten Jahres entschied sich der 33-jährige Rennfahrer aus Oberbayern zu diesem Schritt und unterzeichnete einen Vertrag beim Team GERT56 by RS Speedbikes aus Pirna.

Wie in der Langstrecken-Weltmeisterschaft wird Schrötters Arbeitsgerät in der «EURO MOTO» eine BMW M 1000 RR sein, jedoch auf Pirelli-Reifen. Ein letzter Test vor dem Saisonauftakt vor einer Woche auf der tschechischen Rennstrecke in Most verlief sehr gut. Zudem ist der Sachsenring eine Strecke, die Schrötter sehr gut kennt, weshalb er dem ersten nationalen Wettkampf des Jahres mit Optimismus entgegenblickt.

Die «EURO MOTO» ist der Nachfolger der ehemaligen Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. Schrötter kehrt damit in die Serie zurück, in der er seine Karriere begann. Seitdem hat sich jedoch viel verändert, vor allem die Tatsache, dass er nun in der höchsten Prädikatsklasse der Serie um Punkte und Erfolge kämpft.

Der Rennkalender der «EURO MOTO» 2026 umfasst sieben Veranstaltungen. Drei davon finden auf WM-Strecken in Nachbarländern statt: Brünn und Most in der Tschechischen Republik sowie Assen in den Niederlanden.

Der Wochenend-Zeitplan für die Superbike-Klasse ist sehr dicht gedrängt: Am Freitag finden drei Trainingssessions statt, am Samstagvormittag ein drittes freies Training und anschließend die Superpole 1 und 2 zur Festlegung der Startaufstellung. Der Sonntag beginnt mit einem Warm-up, gefolgt von zwei Rennen.

#23 Marcel SCHRÖTTER (GERT56 by RS Speedbikes, BMW M 1000 RR)

«Ich bin froh, dass es auch in der «EURO MOTO» endlich losgeht. Ich bin auch schon sehr gespannt auf das Kräfteverhältnis in der Superbike-Klasse. Für mich ist praktisch alles neu: die Meisterschaft, das Fahrerlager, die Konkurrenten, das Motorrad und in gewisser Weise auch der Wechsel auf 1000 ccm. Bisher habe ich mich gut eingelebt, auch wenn ich mich mit dem Motorrad, wie es in der «EURO MOTO» eingesetzt wird, noch nicht hundertprozentig wohlfühle. Wir haben einige Testkilometer absolviert und gute Arbeit geleistet, aber ein oder zwei weitere intensive Testtage hätten nicht geschadet. Der Saisonauftakt am Sachsenring kommt mir jedoch entgegen. Ich kenne die Strecke sehr gut. Es wäre schwieriger, wenn wir zum Beispiel in Oschersleben starten würden. Es sollte also gut laufen. Deshalb freue ich mich darauf und auch auf einen neuen Karriereabschnitt. Ich hoffe, dass viele Fans – nicht nur meine, sondern von allen Fahrern – zur «EURO MOTO»-Premiere am Sachsenring kommen. Vielleicht bringt die Neuausrichtung der Serie frischen Wind in unsere Meisterschaft.»

EN: Long-awaited season's kick-off in «EURO MOTO»

This weekend marks the start of another new chapter in Marcel Schrötter’s career as he makes his debut in the highly competitive Superbike class of the German Championship at the Sachsenring.

In addition to competing in FIM Endurance World Championship, Marcel Schrötter will also be racing in «EURO MOTO Superbike» series this year. Shortly before Christmas last year, the 33-year-old racer from Upper Bavaria decided to take this step and signed a contract with GERT56 by RS Speedbikes team from Pirna.

As in Endurance Championship, Schrötter’s bike in the «EURO MOTO» series will be a BMW M 1000 RR, but fitted with Pirelli tyres. A final test ahead of the season opener a week ago at the Czech circuit in Most went very well. In addition, the legendary Sachsenring is a track Schrötter knows very well, which is why he is looking forward to the first national race of the year with optimism.

«EURO MOTO» is the successor to the former International German Motorcycle Championship. Schrötter is thus returning to the series where he began his career. A lot has changed since then, however, particularly the fact that he is now competing for points and victories in the series' top class.

The 2026 «EURO MOTO» calendar includes seven events. Three of them will take place at World Championship circuits in neighboring countries: Brno and Most in the Czech Republic, and Assen in the Netherlands.

A weekend's schedule for Superbike class is very packed: Three practice sessions will take place on Friday, followed by a third free practice session on Saturday morning and then Superpole 1 and 2 to determine the starting grid. Sunday begins with a warm-up, followed by two races.

#23 Marcel SCHRÖTTER (GERT56 by RS Speedbikes, BMW M 1000 RR)

«I’m glad that things are finally getting underway in the «EURO MOTO» series as well. I’m also really looking forward to seeing how the competition shapes up in Superbike class. For me, practically everything is new: the championship, the paddock, the competitors, the motorcycle, and, in a way, the switch to 1000cc. So far, I’ve settled in well, even though I don’t yet feel 100% comfortable with the bike as it is used in «EURO MOTO». We’ve completed a good number of test laps and done a good job, but one or two more intensive days of testing wouldn’t have hurt. The season opener at the Sachsenring suits me well, though. I know the track very well. It would be more difficult if we would start in Oschersleben, for example. So things should go well. That’s why I’m looking forward to it and also to a new chapter in my career. I hope that many fans — not just mine, but those of all the riders — will come to the premiere of «EURO MOTO» at the Sachsenring this weekend. Perhaps the series’ reorientation will bring a breath of fresh air to our championship.»

Zeitplan Euro Moto Superbike Sachsenring:
Freitag, 08. Mai: FP1 10:10 – 10:40
Freitag, 08. Mai: FP2 14:00 – 14:30
Freitag, 08. Mai: Superpole Pre-Practice 17:15 – 17:30
Samstag, 09. Mai: FP3 09:15 – 09:45
Samstag, 09. Mai: Superpole 1 13:05 – 13:20
Samstag, 09. Mai: Superpole 2 13:30 – 13:45
Sonntag, 10. Mai: Warm-up 09:40 – 09:50
Sonntag, 10: Mai: Rennen 1 11:40
Sonntag, 10. Mai: Rennen 2 16:10

Marcel SCHRÖTTERs Profil:
Alter: 33 (geboren am 2. Januar 1993)
Beruf: Rennfahrer
Wohnort: Diessen am Ammersee (GER, Oberbayern)
Grösse: 172 cm
Gewicht: 65 kg
Motorrad: BMW M 1000 RR
Startnummer: 23

Erster Grand Prix: Sachsenring (Deutschland) 2008, 125ccm
Erste Grand Prix Pole-Position: Losail (Katar) 2019, Moto2™
Grand Prix Pole-Position: 3
Erstes Grand Prix Podium: Misano (San Marino GP) 2018, Moto2™
Grand Prix Siege: -
Grand Prix Podium: 5
Grand Prix Starts (insgesamt): 229 (38 in 125ccm / 8 in Moto3™, 183 in Moto2™)
WorldSSP Debüt: 2022 Phillip Island (Australien)
WorldSSP Rennen: 30
WorldSSP Pole-Position: -
WorldSSP schnellste Rennrunden: 1
WorldSSP Podium: 11
WorldSSP: Siege: -
EWC Debüt: 2026 Le Mans (Frankreich)
EURO MOTO Superbike Debüt: 2026 Sachsenring (Deutschland)

Marcel SCHRÖTTERs Karriere:
2002: Deutsche Pocket-Bike Meisterschaft - Meister
2003: Mini-Bike Cup - Gesamt 5.
2004: Mini-Bike Cup - Gesamt 3.
2005: ADAC Junior Cup - Gesamt 2.
2006: ADAC Junior Cup - Gesamt 3.
2007: 125ccm Deutsche Meisterschaft - Gesamt 5.
2008: 125ccm Deutsche Meisterschaft
2009: 125ccm Deutsche Meisterschaft - Meister und Europameister 125ccm
2010: 125ccm Weltmeisterschaft - Gesamt 18. (27 Punkte)
2011: 125ccm Weltmeisterschaft - Gesamt 15. (36 Punkte9
2012: Moto3™ / Moto2™ Weltmeisterschaft
2013: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 17. (33 Punkte)
2014: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 10. (80 Punkte)
2015: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 20. (32 Punkte)
2016: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 14. (64 Punkte)
2017: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 17. (50 Punkte)
2018: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 8. (147 Punkte)
2019: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 8. (137 Punkte)
2020: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 9. (81 Punkte)
2021: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 10. (98 Punkte)
2022: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 11. (123,5 Punkte)
2023: WSSP Weltmeisterschaft - Gesamt 3. (294 Punkte)
2024: WSSP Weltmeisterschaft - Gesamt 5. (228 Punkte)
2025: WSSP Weltmeisterschaft - Gesamt 10. (112 Punkte)

Euro Moto Kalender 2026:
08/09/10 Mai – Sachsenring
29/30/31 Mai – Automotodrom Brno (CZ)
26/2728 Juni – Autodrom Most (CZ)
31 Juli/01/02 August – Motorsport Arena Oschersleben
14/15/16 August – TT Circuit Assen (NL)
04/05/06 September – Nürburgring
25/26/27 September – Hockenheimring

#EWC2026 24Heures Le Mans: Starker Einstand mit Platz vier beim Saisonauftakt

Marcel Schrötter hat sein erstes 24-Stunden-Abenteuer trotz Schmerzen erfolgreich bewältigt. Bei seinem Debüt in Le Mans fehlte ausserdem nicht viel für eine Podiumsplatzierung.

Der 33-Jährige Marcel Schrötter hat in der Langstrecken-Weltmeisterschaft eine neue Herausforderung gefunden. Mit dem in Karlsruhe beheimateten Team ERC Endurance startete der Oberbayer am vergangenen Wochenende in Le Mans, Frankreich, in die neue Saison.

Schrötter fühlte sich in seiner neuen Umgebung, bei seinen Aufgaben und auf der BMW M 1000 RR des Teams sofort zu Hause. Von Anfang an war klar, dass dieser erfahrene, hartnäckige Rennfahrer eine wichtige Stütze für das Team sein wird – was er mit einer herausragenden Leistung in den Qualifying-Sessions am vergangenen Donnerstag und Freitag unter Beweis stellte.

Schrötter war mit Abstand der Schnellste des Trios aus dem deutschen Team, zu dem auch David Checa und der Franzose Kenny Foray gehören, und legte damit Grundstein für den neunten Startplatz für das 24-Stunden-Rennen.

David Checa wurde als Startfahrer nominiert. Obwohl der Spanier in der hektischen Anfangsphase einige Positionen verlor, dauerte es nicht lange, bis er – und kurz darauf auch Schrötter – die mit Dunlop-Reifen ausgestatteten BMW wieder in die Top Ten zurückbrachten. Trotz Problemen in der Nacht und mit der körperlichen Verfassung von Schrötter holte das Team weiter auf und war zeitweise sogar auf Kurs für einen Podiumsplatz.

Für den letzten Stint übergab Schrötter das Motorrad an Foray, der die BMW am Sonntagnachmittag kurz nach 15:00 Uhr Ortszeit sicher als Vierter über die Ziellinie brachte. In der Gesamtwertung liegt ERC Endurance derzeit auf dem fünften Platz.

Das nächste Rennen findet am ersten Juniwochenende auf der historischen belgischen Rennstrecke in Spa-Francorchamps statt. Zuvor kehrt Schrötter bei den Rennen auf dem Sachsenring und in Brünn zu den Anfängen seiner Karriere in der Euro Moto Superbike (ehemals Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft) zurück.

Marcel SCHRÖTTER (ERC Endurance #6, BMW M 1000 RR)

«Ich bin glücklich damit, mein erstes 24-Stunden-Rennen gut überstanden zu haben und wir es sogar erfolgreich beendet haben. Allein schon das Überqueren der Ziellinie nach einer so langen Distanz ist ein Erfolg für sich, und als Vierte waren wir zudem das beste Privatteam und auch das beste BMW-Team. Allerdings muss dabei fairerweise erwähnt werden, dass das BMW-Werksteam viel Pech hatte. Die vergangene Woche war für mich eine unglaubliche Erfahrung. Körperlich habe ich die 24 Stunden recht gut verkraftet, abgesehen davon, dass mein Rücken nach drei oder vier Stunden sehr verspannt war. Ein Muskel im unteren Rückenbereich hatte sich komplett verkrampft. Dieses Problem ist mir schon seit einiger Zeit bekannt, und wenn dieser Muskel nicht mehr mitspielt, wird es umso anstrengender. Ich musste mit enormen Kraftaufwand fahren. Das war nicht ideal. Vor allem gegen Ende des Rennens wurden die Schmerzen immer schlimmer, und ich habe einfach nur versucht, meine Stints mit einer ordentlichen Pace zu absolvieren und das Motorrad heil an meine Teamkollegen zu übergeben. Für die Zukunft werde ich versuchen, meinen Rücken besser darauf vorzubereiten.»

«Abgesehen davon hatten wir in der Nacht leider einige kleinere elektronische Probleme. Wir mussten deswegen zwar nicht in die Box kommen, haben aber dadurch an Motorleistung eingebüsst. Das wirkte sich negativ auf unsere Rundenzeiten aus, da wir eine bis eineinhalb Sekunden langsamer waren, als wir hätten sein können. Das hat uns ein noch besseres Ergebnis gekostet, denn wir hatten das Team, das schlussendlich Dritter wurde, bereits aus eigener Kraft überholt. Aus dieser Perspektive war es ein bisschen ärgerlich. Bei einem 24-Stunden-Rennen sind es nicht immer die schnellsten Teams, die vorne ins Ziel kommen, sondern diejenigen mit den wenigsten Fehlern und Problemen. Trotzdem war es für uns ein toller Saisonstart. Ich bin sehr glücklich, denn wir waren auch nicht weit vom Podium entfernt.»

«Am zufriedensten bin ich mit meiner Leistung im Qualifying. Bis dahin hatten uns ein paar kleinere Probleme etwas zu schaffen gemacht. Im Qualifying funktionierte das Motorrad einwandfrei. In meiner Gruppe, «Blau», belegte ich in der kombinierten Zeitenliste den vierten Platz. Ich lag nur wenige Zehntelsekunden hinter dem dritten Platz. Aus meiner Sicht ist das bemerkenswert, denn alle Top-Teams verfügen über Qualifyer-Reifen. Wir hingegen nicht. Ich denke, angesichts dieser Tatsache habe ich eine ziemlich solide Leistung gezeigt und bei einigen Leuten einen starken Eindruck hinterlassen. Bei einem Langstreckenrennen ist das Qualifying die einzige Session, in der der Fahrer wirklich alles geben kann. Ich bin zufrieden mit dem, was ich dort zeigen konnte, und freue mich ebenso für das Team, dass wir so weit vorne mitmischen können. Insgesamt war Le Mans ein unglaublich anstrengendes Event. Aber es macht auch viel Spass, daher freue ich mich schon auf die nächsten Rennen. Zum Schluss ein riesiges Dankeschön an das gesamte Team, insbesondere an meinen Teamkollegen für die grossartige Teamarbeit, und an alle, die mitgeholfen haben.»

EN: Strong debut ride with a fourth-place finish at the season opener

Marcel Schrötter successfully completed his first 24-hour race despite riding through the pain barrier. In his Le Mans debut, he also came very close to securing a podium finish.

Marcel Schrötter, 33, has found a new challenge, competing newly in FIM World Endurance Championship. Riding for the Karlsruhe-based ERC Endurance team, the Upper Bavarian kicked off his new season last weekend in Le Mans, France.

Schrötter immediately felt at home in his new surroundings, with his new responsibilities, and aboard the team’s BMW M 1000 RR. It was clear from the start that the experienced, tenacious racer would be a key asset to the team — a fact he proved with an outstanding performance during both qualifying sessions last Thursday and Friday.

Schrötter was by far the fastest of the trio from the German team — which also includes David Checa and Frenchman Kenny Foray — and thus secured the ninth starting position for the 24-hour race.

David Checa was named to be the starting rider. Although the Spaniard lost a few positions in a hectic opening stage, it didn’t take long for him — and shortly thereafter for Schrötter — to bring the Dunlop-shod BMW back into the top ten. Despite problems during the night and due to Schrötter’s physical condition, the team continued to make up ground and was even on course for a podium finish at one point.

For the final stint, Schrötter handed over the bike to Foray, who safely brought the BMW across the finish line in fourth place on Sunday afternoon shortly after 3:00 p.m. local time. ERC Endurance currently sits in fifth place in the overall standings.

The next race will take place on the first weekend of June at the legendary Belgian circuit in Spa-Francorchamps. Before that, Schrötter will return to the early days of his career, when he will race again in Germany’s Euro Moto Superbike (formerly the International German Motorcycle Championship) in the series’ opening rounds at the Sachsenring and in Brno.

Marcel SCHRÖTTER (ERC Endurance #6, BMW M 1000 RR)

«I am happy that I made it through my first 24-hour race in good shape and that we even finished it successfully. Just crossing the finish line after such a long distance is an achievement and as fourth-place finishers, we were also the best privateer team and the best BMW team. To be fair, though, it is worth mentioning that the BMW factory team had a lot of bad luck. The past week was an incredible experience for me. Physically, I handled the 24 hours quite well, aside from the fact that my back was very tense after three or four hours. A muscle in my lower part had completely cramped up. I have been aware of this issue for some time, and when that muscle stops cooperating, it becomes all the more exhausting. I had to ride with enormous effort. That was not ideal. Especially towards the end of the race, the pain got worse and worse, and I just tried to complete my stints at a decent pace and hand the bike over to my teammates in one piece. For the future, I will try to prepare my back better for this demands.»

«Apart from that, we unfortunately had a few minor electronic issues during the night. While we did not have to enter the pits because of them, we did lose some engine power as a result. That had a negative impact on our lap times, as we were one to one and a half seconds slower than we could have been. That cost us an even better result, because we had already overtaken the team that ultimately finished in third place. From that perspective, the outcome is a bit frustrating. In a 24-hour race, it is not always the fastest teams that cross the finish line first, but those with the fewest mistakes and problems. Still, it was a great start to the season for us. I am very happy, because we were not far from the podium either.»

«I am most satisfied with my performance during qualifying. Up until then, we had been struggling a bit with a few minor issues. In qualifying, the bike worked flawlessly. In my group, the “Blue” riders, I finished fourth in the combined timesheets. I was only a few tenths of a second behind third place. From my perspective, that is remarkable, because all the top teams have qualifying tyres for their use. We, on the other hand, do not. I think, given that fact, I put in a pretty solid performance and made a strong impression on some people. In an endurance race, qualifying is the only session where the rider can really give it their all. I am happy with what I was able to show there, and I am equally happy for the team that we are able to compete so far up at the front. Overall, Le Mans was an incredibly gruelling event. But it is also a lot of fun, so I am already looking forward to the next races. Finally, a huge thank you to the entire team, especially to my teammates for the great teamwork, and to everyone who helped out.»

24 Heures Moto 2026 – Final Results:
1 YART Yamaha Official EWC Team (Marvi Fritz, Karel Hanika, Tati Mercado) / Yamaha R1 (Bridgestone) / 859 Laps
2 Yoshimura SERT Motul (Gregg Black, Etienne Masson, Dan Linfoot) / Suzuki GSX-R1000R (Bridgestone) / +5 Laps
3 Kawasaki Webike Trickstar (Roman Ramos, Christian Gamarino, Grégory Leblanc) / Kawasaki ZX-10RR (Bridgestone) / +11 Laps
4 ERC Endurance (Marcel Schrötter, Kenny Foray, David Checa) / BMW M1000RR (Dunlop) / +12 Laps

World Standings:
1 YART Yamaha Official EWC Team / Yamaha / 63 Points
2 Yoshimura SERT Motul / Suzuki / 48 Points
3 Kawasaki Webike Trickstar / Kawasaki / 42 Points
...
5 ERC Endurance / BMW / 35 Points

#EWC2026 24Heures Le Mans: Debüt als Stammfahrer in der Langstrecken-Weltmeisterschaft

Marcel Schrötter ist für die aktuelle Saison in das Fahrerlager der Langstrecken-Weltmeisterschaft gewechselt. Mit dem Team ERC Endurance und BMW hat er heimische Partner gefunden.

Spätestens seit seinem Debüt beim berühmten 8-Stunden-Rennen von Suzuka in Japan hat Marcel Schrötter seine Leidenschaft für den Langstreckenrennsport entdeckt. Im vergangenen Winter wechselte der 33-Jährige aus Oberbayern zu Uwe Reinhards Team ERC Endurance, das in Karlsruhe beheimatet ist.

Schrötter wird sich die BMW M 1000 RR des Teams mit den erfahrenen Spanier David Checa und dem Franzosen Kenny Foray teilen. Schrötter’s Landsmann Jan-Ole Jähnig ist der Ersatzfahrer.

Bei Testfahrten im vergangenen Januar auf dem Circuito de Jerez und der Rennstrecke von Portimão, Portugal, fand sich Schrötter in seiner neuen Umgebung zurecht. Im Rahmen einer gezielten Vorbereitung auf das Saisonauftaktrennen im französischen Le Mans nahm er vor zwei Wochen an einem mehrtägigen Test auf derselben Rennstrecke teil, bei dem er sich gemeinsam mit seinem Team im vorderen Feld etablieren konnte.

Das Rennen beginnt am Samstag um 15:00 Uhr und endet am Sonntag zur gleichen Zeit. Die Qualifying-Sessions finden am Donnerstagnachmittag (15:50 – 17:40 Uhr MESZ) und am Freitagvormittag (10:20 – 12:10 Uhr MESZ) statt; ihre Ergebnisse bestimmen die Startaufstellung. In den deutschsprachigen Ländern übertragen Eurosport und ServusTV (Stream) an diesem Wochenende live aus Le Mans.

Neben seinem Engagement in der Langstrecken-Weltmeisterschaft, das Priorität hat, wird Schrötter auch in der Euro Moto Superbike (ehemals Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft) für das TEAM GERT56 by RS Speedbikes ebenso auf einer BMW M 1000 RR an den Start gehen.

Die Langstrecken-Weltmeisterschaft 2026 umfasst vier Veranstaltungen. Neben dem Saisonauftakt in Le Mans wird auch das Saisonfinale in Le Castellet in Südfrankreich ein 24-Stunden-Rennen sein. Die Rennen in Spa-Francorchamps und Suzuka werden jeweils 8 Stunden dauern.

Marcel SCHRÖTTER (ERC Endurance #6, BMW M 1000 RR)

«Langstreckenrennen sind für mich nichts Neues, da ich bereits mehrfach in Suzuka Erfahrungen gesammelt habe. Trotzdem bin ich ein wenig nervös, denn an diesem Wochenende werde ich mein erstes 24-Stunden-Rennen bestreiten. Ich habe grossen Respekt vor dieser Herausforderung. In Le Mans im April können viele Faktoren entscheidend sein. Glücklicherweise sagen die Prognosen für die nächsten Tage gutes und stabiles Wetter voraus. Ich denke, das wird die Sache ein bisschen einfacher machen – in Anführungszeichen natürlich. Ein Rennen über eine so lange Distanz ist kein Spaziergang. Trotzdem freue ich mich sehr auf meine erste Rennwoche des Jahres.»

«Ich spreche bewusst von einer „Rennwoche“, denn gestern stand bereits ein Test auf dem Programm, und heute fanden die üblichen Briefings sowie die Medienpräsentationen der Teams und der Fahrer statt. Das war definitiv ein riesiges Ereignis. Wir haben bei unseren Tests in den Wintermonaten und hier in Le Mans gute Arbeit geleistet, aber wir suchen noch nach einer besseren Basis. Wir sind nicht allzu weit von den Spitzenteams entfernt, aber es gibt noch einiges zu tun. In dieser Hinsicht müssen wir auch eng mit unserem Reifenpartner zusammenarbeiten, um das bestmögliche Material zu erhalten. An Unterstützung mangelt es nicht, und bisher läuft alles gut. Ich habe mich gut im Team eingelebt und verstehe mich hervorragend mit meinen Teamkollegen. Wichtig ist, dass wir uns eine solide Basis schaffen und ein sauberes Rennwochenende haben, hoffentlich ohne grössere Fehler. In 24 Stunden kann viel passieren – wir werden sehen, wo wir am Ende landen.»

EN: Debut as a permanent rider on World Endurance stage

Marcel Schrötter has joined the World Endurance paddock for the current season. Riding for ERC Endurance aboard a BMW, he has found local partners for his new career chapter.

Since his debut at the famous 8-Hour Race of Suzuka in Japan, Marcel Schrötter has discovered his passion for endurance racing. Last winter, the 33-year-old from Upper Bavaria joined Uwe Reinhard’s team ERC Endurance, which is based in Karlsruhe.

Schrötter will share the team’s BMW M 1000 RR with experienced Spaniard David Checa and Frenchman Kenny Foray. Schrötter’s compatriot Jan-Ole Jähnig is the reserve rider.

During test sessions last January at the Circuito de Jerez and the Portimão track in the south of Portugal, Schrötter quickly found his footing in his new surroundings. As part of the team’s targeted preparation for the season-opening race in Le Mans, France, he took part in a multi-day test at the same circuit two weeks ago, where he and his team were able to establish themselves among the top teams.

Race starts is on Saturday at 3:00 p.m. and ends on Sunday at the same time. The qualifying sessions will take place on Thursday afternoon (3:50–5:40 p.m. CEST) and Friday morning (10:20 a.m.–12:10 p.m. CEST); their results will determine the starting grid. In German-speaking countries, Eurosport and ServusTV (stream) will broadcast live from Le Mans this weekend.

In addition to his involvement in Endurance World Championship, which remains his priority, Schrötter will also compete in Euro Moto Superbike (formerly International German Motorcycle Championship) for TEAM GERT56 by RS Speedbikes, riding a BMW M 1000 RR either.

The 2026 FIM Endurance World Championship will consist of four events. In addition to the season opener at Le Mans, the season finale at Le Castellet in southern France will also be a 24-hour race. The races at Spa-Francorchamps and Suzuka will each last 8 hours.

Marcel SCHRÖTTER (ERC Endurance #6, BMW M 1000 RR)

«Endurance races are nothing new to me, as I have already gained experience at Suzuka on several occasions. Still, I am a bit nervous because this weekend I will be competing in my first 24-hour race. I have great respect for this challenge. At Le Mans in April, many factors can be decisive. Fortunately, the forecasts for the upcoming days predict good and stable weather. I think that will make things a bit easier—in quotes, of course. A race over such a long distance is no walk in the park. But I am really looking forward to my first race week of the year.»

«I am deliberately referring to a “race week” because yesterday included a final test for Le Mans and today featured the usual briefings as well as media presentations by the teams and riders. It was definitely a huge event. We have done a good job during our tests over the winter months and here in Le Mans, but we are still looking for a better base. We are not too far behind the top teams, but there is still a lot of work to be done. In this regard, we also need to work closely with our tyre partner to get the best possible equipment. There is no lack of support, and so far, everything is going well. I have settled in well with the team and get along great with my teammates. The important thing is that we establish a solid base and have a clean race weekend, hopefully without any major mistakes. A lot can happen in 24 hours—we will see where we end up.»

Marcel SCHRÖTTERs Profil:
Alter: 33 (geboren am 2. Januar 1993)
Beruf: Rennfahrer
Wohnort: Diessen am Ammersee (GER, Oberbayern)
Grösse: 172 cm
Gewicht: 65 kg
Motorrad: BMW M 1000 RR
Startnummer: 6

Erster Grand Prix: Sachsenring (Deutschland) 2008, 125ccm
Erste Grand Prix Pole-Position: Losail (Katar) 2019, Moto2™
Grand Prix Pole-Position: 3
Erstes Grand Prix Podium: Misano (San Marino GP) 2018, Moto2™
Grand Prix Siege: -
Grand Prix Podium: 5
Grand Prix Starts (insgesamt): 229 (38 in 125ccm / 8 in Moto3™, 183 in Moto2™)
WorldSSP Debüt: 2022 Phillip Island (Australien)
WorldSSP Rennen: 30
WorldSSP Pole-Position: -
WorldSSP schnellste Rennrunden: 1
WorldSSP Podium: 11
WorldSSP: Siege: -
EWC Debüt: 2026 Le Mans (Frankreich)

Marcel SCHRÖTTERs Karriere:
2002: Deutsche Pocket-Bike Meisterschaft - Meister
2003: Mini-Bike Cup - Gesamt 5.
2004: Mini-Bike Cup - Gesamt 3.
2005: ADAC Junior Cup - Gesamt 2.
2006: ADAC Junior Cup - Gesamt 3.
2007: 125ccm Deutsche Meisterschaft - Gesamt 5.
2008: 125ccm Deutsche Meisterschaft
2009: 125ccm Deutsche Meisterschaft - Meister und Europameister 125ccm
2010: 125ccm Weltmeisterschaft - Gesamt 18. (27 Punkte)
2011: 125ccm Weltmeisterschaft - Gesamt 15. (36 Punkte9
2012: Moto3™ / Moto2™ Weltmeisterschaft
2013: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 17. (33 Punkte)
2014: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 10. (80 Punkte)
2015: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 20. (32 Punkte)
2016: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 14. (64 Punkte)
2017: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 17. (50 Punkte)
2018: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 8. (147 Punkte)
2019: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 8. (137 Punkte)
2020: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 9. (81 Punkte)
2021: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 10. (98 Punkte)
2022: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 11. (123,5 Punkte)
2023: WSSP Weltmeisterschaft - Gesamt 3. (294 Punkte)
2024: WSSP Weltmeisterschaft - Gesamt 5. (228 Punkte)
2025: WSSP Weltmeisterschaft - Gesamt 10. (112 Punkte)

EWC Kalender 2026:
18. April – 24 Stunden Le Mans (Frankreich)
6. Juni – 8 Stunden Spa (Belgien)
5. Juli – 8 Stunden Suzuka (Japan)
19. September – Bol d’Or (Le Castellet, Frankreich)